Das Ende der Flieger in Sicht: Entwidmung von Fursty ist endgültig rechtskräftig

Fürstenfeldbruck - Das Ende der Brucker Zivilflieger wurde schon öfter vorhergesagt, jetzt scheint es unabwendbar.

Die Wehrbereichsverwaltung-Süd hat die Entwidmung des ehemaligen Fursty-Geländes von seiner Eigenschaft als Flugplatz bestätigt und den Sofortvolllzug angeordnet.

Den Fliegern bleibt eine Frist bis zum 22. Juni, um die Maschinen von dem Gelände zu entfernen, sagte ein Sprecher der Regierung von Oberbayern. Das Gelände, das früher militärisch genutzt wurde, ist ab sofort kein Flugplatz mehr.

Damit kann die Gemeinde Maisach endlich mit der Umsetzung ihrer Fursty-Nachfolgepläne beginnen, sagte Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet. Er unterstützt die Ansieldung der Fahrsicherheitsanlagen von BMW und Innenministerium sowie der Traber aus Daglfing - ein Konzept, das seit mehreren Jahren mit einer fliegerischen Nachnutzung auf dem 240 Hektar großen Fläche konkurriert. Bocklet glaubt, dass alle Klagen, die die Flieger schon angekündigt haben, ins Leere gehen. Er warnt vor einem Beschäftigungsprogramm für Juristen - und gibt sich nach vielen Streitereien versöhnlich. Für Fursty habe die Gemeinde Maisach einfach das bessere Konzept gehabt und die Flieger hätten den Fehler gemacht, den bayerischen Landtag nicht ernst zu nehmen. Bocklet ist aber nicht gegen die Flieger an sich: "Man wird für sie sicher auch etwas tun können." (o-st)

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