Florian Hänle ist neuer Geschäftstellenleiter.

Engpass behoben: Neuer Geschäftsstellenleiter im Rathaus

Geltendorf - Die Gemeinde hat einen neuen Geschäftsstellenleiter. Florian Hänle, 30 Jahre jung, Sportschütze und leidenschaftlicher Leser, hat Anfang Juni seine Tätigkeit im Rathaus aufgenommen.

Gereizt haben ihn sowohl die Führungsaufgabe als auch die Gemeinde. „Mit gut 5000 Einwohnern ist sie nicht zu klein, und die Aufgaben sind vielfältig“, sagt er.

Für die Gemeinde bedeutet Hänles Dienstantritt das Ende eines längeren personellen Engpasses. Hänles Vorgänger kann aus gesundheitlichen Gründen nur noch Teilzeit arbeiten, der Leiter des Bauamts fällt - ebenfalls wegen Krankheit - noch mindestens bis Herbst aus. Kein Wunder also, dass der Diplom-Verwaltungswirt die ersten Tage auf seinem neuen Posten als stressig beschreibt. „Ich muss mir erstmal einen kompletten Überblick verschaffen.“

Bisher kennt er die Anliegen von Gemeinden aus einer anderen Perspektive: Knapp fünf Jahre lang arbeitete er im Landratsamt Ostallgäu in der Kommunalaufsicht, zuletzt als stellvertretender Sachgebietsleiter. „Jetzt bin ich noch näher am Bürger.“ Die Nähe zu München, das rege Vereinsleben und die reizvolle Lage unweit des Ammersees - das alles waren Punkte, die den gebürtigen Baden-Württemberger bewogen, seine Bewerbungsunterlagen in Geltendorf einzureichen.

Außer ihm taten das noch zwei Dutzend weitere Anwärter, doch das Personalgremium aus Bürgermeister Wilhelm Lehmann und den Fraktionssprechern, entschied sich für Hänle. „Seine Fachkompetenz hat uns überzeugt“, so Lehmann. „Es war uns wichtig, jemanden zu finden, den wir nicht erst lange anlernen müssen.“

Seine Kompetenz kann Hänle ab sofort auch in den Sitzungen unter Beweis stellen. Dort war bislang kein leitender Verwaltungsmitarbeiter vertreten, was zuweilen dazu führte, dass Sachfragen nicht geklärt werden konnten und Entscheidungen vertragt werden mussten.

In den nächsten Monaten will der 30-Jährige eine Wohnung in der Nähe seines neuen Arbeitsplatzes suchen. Noch wohnt er in Marktoberdorf und pendelt täglich 90 Minuten hin und her. „Aber es ist gar nicht so einfach, in Geltendorf etwas zu finden.“

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