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Bei der Übergabe: (v.l.) Rolf Bernds (Vorsitzender Jagdbombergeschwader 49), Richard-Higgins-Experte Harald Meyer, Stadtrat Andreas Lohde, Vize-Bürgermeister Erich Raff, Felix Hirt (Vorsitzender Unteroffizier-Gemeinschaft) und Theo Fischer (Geschäftsführer Unteroffizier-Gemeinschaft).

In Erinnerung an den US-Piloten Richard Higgins

Zwei Bänke für den Gedenkort

Fürstenfeldbruck - 1957 stürzte Air-Force-Pilot Richard Higgins auf der Pulverturmwiese ab. Seit April 2014 gibt es dort eine Gedenktafel, nun auch zwei Bänke.

Es war Higgins noch gelungen, seinen Jet über unbewohntes Gebiet zu steuern und damit eine Katastrophe zu verhindern. Seit April 2014 erinnert eine Gedenktafel nahe der Absturzstelle nahe dem Rothschwaiger Wald an den Piloten. Jetzt können Spaziergänger dort auch verweilen, denn die Gemeinschaft Jagdbombergeschwader 49 und die Unteroffizier-Vereinigung des Standortes Fürstenfeldbruck haben je eine Bürgerbank gestiftet.

Die beiden Sitzgelegenheiten wurden kurz vor Weihnachten im Beisein von Vizebürgermeister Erich Raff der Öffentlichkeit übergeben. Ein passender Tisch soll im Frühjahr aufgestellt werden.

Bei der Einweihung der Gedenktafel hatte der damalige OB Sepp Kellerer geäußert, dass er auf Sponsoren für eine Bank hofft. Diese Idee hatten die beiden Vereinigungen unabhängig voneinander aufgegriffen. Jeweils 500 Euro stellten sie für das Projekt zur Verfügung. Als Dank überreichte Raff das Buch „Gelebte Geschichte. Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck“ an Rolf Bernds vom Jagdbombergeschwader 49 und Felix Hirt von der Unteroffizier-Vereinigung.

Bei der Übergabe wurde auch darüber geredet, wie man nach der Schließung des Standorts an die Geschichte des Fliegerhorstes erinnern könnte. Die Gemeinschaft verfügt bekanntlich über eine umfangreiche Sammlung. Laut Harald Meyer, der Interessierten die Exponate gerne zeigt, gab es alleine 2015 weit über 100 Führungen. Bernds betonte, es sei jedoch eine politische Entscheidung, ob lediglich eine Gedenkstätte an das Olympia-Attentat 1972 im Alten Tower entstehen werde oder auch ein Museum zur Fliegerhorst-Geschichte. Raff machte deutlich, dass ein Museum nicht ohne die finanzielle Unterstützung des Landkreises und des Freistaats machbar sei.

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