„Wir haben eine Menge Werbung gemacht.“ Organisator Herbert Hartwig

Erstes Moorenweiser Schleppertreffen lockt über hundert Besucher

Moorenweis - Nach nicht einmal zwei Stunden wurden schon die Weißwürste knapp. Rund 90 historische Bulldogs und landwirtschaftliche Fahrzeuge waren zum ersten Moorenweiser Schlepper-Frühschoppen getuckert.

„Damit haben wir wirklich nicht gerechnet“, staunte Christian Sigl beim Blick über das Gelände an der Reitanlage in der Albertshofener Straße. Über hundert Besucher schlenderten durch die Ausstellung, während im Zelt die örtliche Blasmusik für eine zünftige Klang-Kulisse sorgte - ein voller Erfolg.

Grün, rot und blau leuchteten die historischen Traktoren, viele waren offensichtlich extra für den großen Auftritt blank gewienert und mit Blumen und Fähnchen gescmückt worden. Begeistert kletterten Kinder auf den alten Bulldogs herum. Die Schleppervereine aus Hörbach und Puchheim, Kissing und Schmiechen sowie die Oldtimer-Freunde Geltendorf waren mit ihren Schmuckstücken vertreten, und natürlich hatten auch die Gastgeber einiges zu bieten.

Den vermutlich ältesten Bulldog, Baujahr 1939, hatte Johann Wenhart aus Moorenweis mitgebracht, dazu einen alten Dreschwagen, einen Strohhäcksler sowie eine Maschine zum Zerkleinern von Heu. „Das war unsere Samstagsbeschäftigung“, erinnerte sich der 75-Jährige. Weil die Arbeit an dem Gerät so staubig war, legte man sie auf den wöchentlichen Badetag.

Organisiert wurde der Schlepper-Frühschoppen von Christian Sigl, Ronny Lindenberg, Herbert Hartwig und Thomas Ferstl. „Wir haben eine Menge Werbung gemacht und überall bei befreundeten Schleppervereinen unsere Flyer verteilt“, so Hartiwg. Nun würden die Vier gern einen eigenen Moorenweiser Verein für die Freunde historischer Bulldogs ins Leben rufen. „Vorläufig sind wir dazu aber noch zu wenig Leute“, so Sigl.

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