Oft radelt Josefa Dahme durch die Stadt. Die neue Fahrradbeauftragte soll die Wege kontrollieren und Verbesserungen für die Drahteselfans bewirken. Und bei der Tour durch Bruck darf der Helm natürlich nicht fehlen. foto: voxbrunner

Expertin hat Radverkehr im Visier

Fürstenfeldbruck - Neue Radwege, mehr Sicherheit für die Drahteselfans: Die Wunschliste in der Stadt ist lang. Nun soll eine Frau die Fäden in die Hand nehmen: Josefa Dahme.

Zwar hat die Stadt ein ganz gutes Radverkehrsnetz. Dennoch gibt es noch Ecken, an denen ein Schild fehlt, oder ein Radstreifen, oder ein Stück Grund, das die Stadt erwerben muss. Dann setzt sich Josefa Dahme auf ihren Drahtesel. „Man sieht am meisten, wenn man die Wege abradelt“, sagt die 43-Jährige.

Dahme ist die Schnittstelle für alle Radfragen. Sie bespricht mit Kollegen vom Ordnungsamt oder Bauamt, wo man etwas verbessern kann - für die Alltags- und die Freizeitradler. So denkt die Stadt über Leih-Fahrradsysteme nach. Außerdem möchte man einen zentralen Abstellort schaffen, für alle, die einkaufen oder etwas besichtigen wollen und Rad und Gepäck so lange parken wollen. Auch die Abstellplätze an den S-Bahnhöfen sollen sicherer werden.

Auch für den Tourismus und die Freizeitradler, will Dahme etwas tun. Bruck liegt am Ammer-Amper-Radweg. Hier wollen sich die Kommunen und Landkreise zusammenschließen und ein gemeinsames Marketing anbieten: Schilder, fahrradfreundliche Hotels, Karten. Die städtischen Radrouten könnten über den Rahmenplan langfristig ebenfalls zu einer Karte führen. Schneller soll es mit dem Brucker Radlring gehen. „Das ist eine Freizeitroute um die Stadt“, erklärt Reize. Die soll sich mit Rastplätzen und Infos für einen schönen Familienausflug anbieten. (imu)

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