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Unterpfaffenhofens Matthias Willer musste für die zwei Punkte gegen Frammersbach hart im Angriff arbeiten. 

Faustballer überwintern im Tabellenkeller

Germering – Die Faustballer des TSV Unterpfaffenhofen sind nach einer weiteren Niederlage und einem Sieg in der 2. Bundesliga in Abstiegsnot.

Beim Auswärtsspieltag in Frammersbach verstärkte Jugendspieler Simon Graf die Angriffsreihe mit Matthias Willer und Martin Langosch. Gegen den Tabellenletzten TuS Frammersbach startete der TSV defensiv mit Simon Siegler, Max Ruhdorfer und Debütant Simon Graf. Marc Pelz stand für den verhinderten Trainer Marco Berger an der Linie.

Die Verunsicherung war dem Team nach drei Niederlagen in Folge anzumerken. Nach 10:12 und 11:9 begannen die Germeringer im 3. Satz, mutiger zu agieren und man fand nach und nach zu alter Stärke und zu den gewohnten Mechanismen zurück. Nach 11:6 im 3. Satz wechselte der TSV in der Defensive. Marc Pelz kam für Simon Graf. Nochmals musste Mitte des Satzes eine Schwächephase überwunden werden, doch am Ende konnten sich die Germeringer Fünf nochmals steigern und nach 11:7 stand der dritte Saisonsieg fest.

Im Anschluss traf man auf den Aufstiegsaspiranten TV Waldrennach. Anfangs hielt der TSV gut mit, doch mit zunehmender Spieldauer hatte man immer mehr Probleme in der Defensive mit den druckvoller werdenden Angriffen des Gegners. Am Ende stand der TSV nach 6:11, 5:11 und 7:11 zum fünften Mal in dieser Saison mit leeren Händen da.

Das Fazit von Marc Pelz war deutlich: „Aktuell läuft bei uns wenig zusammen. Die Defensive steht lange nicht so sicher wie in den vergangenen Jahren, die Automatismen fehlen, die Präzision im Spielaufbau bleibt zu oft aus und im Angriff fehlt die gewohnte Kaltschnäuzigkeit.“ Die Mannschaft ist trotzdem guter Dinge, weil sie noch zwei Nachholspiele hat. Die anstehenden drei Wochen Pause sollen deswegen für eine optimale Vorbereitung auf die Rückrunde genutzt werden, so Pelz. Zudem soll der Kader in der Breite verstärk werden. 

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