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Das Rathaus in Germering.

Vom Wähler bis zum Landrat

Die Politik im Landkreis Fürstenfeldbruck

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Wer hat im Landkreis Fürstenfeldbruck eigentlich das Sagen? Welche politischen Organe gibt es? So funktioniert die Politik im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck - Was ist Kommunalpolitik? Wie funktioniert sie und wer bestimmt worüber? Im Grundgesetz ist die Kommunalpolitik im Artikel 28 Absatz 2 geregelt. Dort steht: „Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln.“ Dabei spricht man von dem Prinzip der Subsidiarität. Doch was bedeutet das denn nun wirklich?

Es gilt: Wenn man etwas vor Ort entscheiden kann, soll es nicht von höheren Ebenen entschieden werden. Innerhalb der Kommunen müssen Entscheidungen getroffen werden, vor allem, wenn Geldknappheit herrscht. Was ist wichtiger - das neue Schwimmbad oder das Parkhaus? Der neue Radweg oder die Vergrößerung des Bahnhofs? So ist das auch im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Kommunalpolitik: Freiwillige Selbstverwaltung als Herzstück

Die Kommunen haben ein sogenanntes „Aufgabenfindungsrecht“. Viele der Bundes- und Landesgesetze in der Bundesrepublik werden von den Kommunen ausgeführt. Zum Beispiel ist geregelt, dass jeder Bürger mit 16 Jahren einen Personalausweis haben muss. Dieser wird natürlich vor Ort in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt ausgestellt. Bei den kommunalen Aufgaben unterscheidet man grob zwischen Pflichtaufgaben, die von Bund und Land vorgeschrieben sind, und freiwilligen Aufgaben, also Aufgaben, die sich die Kommunen selbst stellen. Der Spielraum der Kommunen bei Pflichtaufgaben ist meist sehr klein. Oftmals wird ihnen nicht nur vorgegeben, ob die Aufgaben erledigt werden müssen, sondern auch wie. Wenn das „Ob“ und „Wie“ von Bund und Ländern vorgeschrieben sind, spricht man von Auftragsangelegenheiten.

Sind diese jedoch völlig frei, spricht man von freiwilligen Aufgaben - genau diese bilden den Kern der Kommunalpolitik. Die freiwilligen Aufgaben behandeln hauptsächlich die Lebensqualität innerhalb der Kommune. Dazu gehören Grünflächen, Schwimmbäder, Jugendeinrichtungen, Sportstätten, der öffentliche Nahverkehr und dergleichen.

Politik im Landkreis Fürstenfeldbruck: So ist Kommunalpolitik aufgebaut

Die Kommunen sind nach dem Bund und den Bundesländern die dritte Ebene, auf der Politik betrieben wird. Kommunen werden in kreisangehörige Gemeinden und Städte und in kreisfreie Städte unterteilt. Die kreisangehörigen Gemeinden bilden dabei einen Landkreis. Dort werden Aufgaben zusammen gelegt, die die Gemeinden sinnvollerweise auch zusammen erledigen sollten. Die kreisfreien Städte hingegen sind quasi Gemeinde und Landkreis in einem und haben damit mehr Selbstständigkeit. Das Kommunalrecht ist dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

In Bayern beträgt die Wahlperiode von Bürgermeistern und Landräten sechs Jahre. Sofern sie früher aus ihrem Amt ausscheiden, finden Neuwahlen statt, wenn der nächste allgemeine Wahltermin zeitlich nicht nahe liegt. Ehrenamtliche Bürgermeister werden für eine verkürzte Amtsdauer bis zur nächsten allgemeinen Wahl gewählt. Falls die Amtszeit bis zur nächsten Wahl weniger als vier Jahre beträgt, werden hauptamtliche Bürgermeister oder Landräte für sechs Jahre gewählt. Mithilfe eines Antrages kann können sie zeitgleiche Wahlen erreichen, sofern dieser im Gemeinde-/Stadtrat beziehungsweise im Kreistag bewilligt wird.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat in einem Video zusammengefasst, wie Kommunalpolitik funktioniert:

Die politischen Organe der Gemeinden und Städte im Überblick:

Politik im Landkreis Fürstenfeldbruck: So werden die Städte und Gemeinden regiert

Der Bürgermeister von Adelshofen: Michael Raith

Erster Bürgermeister in Adelshofen ist seit Mai 1996 Michael Raith. Er gehört der Vereinigung CSU-Bürger für Adelshofen/Nassenhausen/Luttenwang an. Raith wird voraussichtlich bis zur nächsten allgemeinen Wahl im Jahr 2020 im Amt bleiben. Im Gemeinderat ist die CSU seit seinem Amtsantritt dominierend. Bei der Wahl im Jahr 2014 hat die Fraktion sieben von zwölf Sitzen erringen können, die restlichen fünf Sitze gehören den Freien Wählern.

Adelshofen

1. Bürgermeister:

Michael Raith (CSU)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

7 der CSU

5 der FW

Anschrift:

Fuggerstraße 3

82276 Adelshofen

Telefon:

Telefax:

08146/ 22-5

08146/ 70 38

Homepage:

www.gemeinde-adelshofen.de

Die Politik in Alling

Der Bürgermeister von Alling: Frederik Röder

Der Gemeinderat in Alling verfügt über insgesamt 16 Sitze und wird von Bürgermeister Frederik Röder (CSU) geleitet. Neben der CSU, der SPD und den Freien Wählern sind im Gemeinderat die Wählergruppen Dorfgemeinschaft Biburg-Holzhausen und Bürgerschaft e.V. vertreten.

Alling

1. Bürgermeister:

Frederik Röder (CSU)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

6 der CSU

2 der SPD

4 der FW (Dorfgemeinschaft)

3 der Dorfgemeinschaft Biburg-Holzhausen

1 der Bürgerschaft e.V.

Anschrift:

Am Kirchberg 6

82239 Alling

Telefon:

Telefax:

08141/ 37 94 90-0

08141/ 37 94 90-90

Homepage:

www.alling.de

Die Politik in Althegnenberg

Der Bürgermeister von Althegnenberg: Paul Dosch

Bei der Wahl im Jahr 2014 in Althegnenberg wurde Paul Dosch von der Wählergruppe Bürgerinitiative zum Bürgermeister ernannt. Zuvor war er bereits als zweiter Bürgermeister unter Reiner Dunkel (SPD) tätig. Die Wählergruppe Bürgerinitiative ist seit 1972 in der Gemeindepolitik in Althegnenberg aktiv und stellte sogar von 1977 bis 2002 mit Helmut Hilscher einen Bürgermeister. Neben der Bürgerinitiative sind ebenfalls die CSU, die SPD und die Dorfgemeinschaft Hörbach in dem zwölfköpfigen Gemeinderat vertreten. Die nächste Bürgermeisterwahl wird voraussichtlich 2020 stattfinden.

Althegnenberg

1. Bürgermeister:

Paul Dosch (Bürgerinitiative)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

3 der CSU

3 der SPD

4 der Bürgerinitiative

2 der Dorfgemeinschaft Hörbach

Anschrift:

Augsburger Straße 6

82278 Althegnenberg

Telefon:

Telefax:

08202/ 80 39

08202/ 88 68

Homepage:

www.althegnenberg.de

Die Politik in Egenhofen

Der Bürgermeister von Egenhofen: Josef Nefele

In Egenhofen heißt der Erste Bürgermeister Josef Nefele. Er gehört der BGE - Bürgervereinigung Gesamtgemeinde Egenhofen - an. Seit mehreren Legislaturen schon stellt die BGE den Großteil des Gemeinderates. Bei der Wahl im Jahr 2014 konnten sich noch drei weitere Fraktionen Sitze im Gemeinderat sichern: die CSU, die BVA (Bürgervereinigung Aufkirchen) und die WGE (Wählergruppe Egenhofen).

Egenhofen

1. Bürgermeister:

Josef Nefele (BGE)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

4 der CSU

6 der BGE

3 der BVA

3 der WGE

Anschrift:

Hauptstraße 37

82281 Egenhofen

Telefon:

Telefax:

08145/ 92 04-0

08145/ 10 39

Homepage:

www.egenhofen.de

Die Politik in Eichenau - dem einzig gelben Fleck im Landkreis

Der Bürgermeister von Eichenau: Peter Münster.

Eichenau ist der einzige gelbe Fleck im Landkreis Fürstenfeldbruck. Bürgermeister Peter Münster ist Mitglied der FDP und seit 2016 in seiner ersten Amtszeit tätig. Sein Vorgänger war Hubert Jung von der CSU. Der Gemeinderat in Eichenau zählt insgesamt 24 Sitze. In der letzten Gemeinderatswahl musste die CSU einen kleinen Rückschlag hinnehmen und verloren zwei von den bisherigen zehn Sitzen. Des Weiteren sind die SPD, die Grünen, die Freien Wähler und die FDP vertreten. Zusätzlich ist Eichenau mit sechs Personen im Kreistag des Landkreises Fürstenfeldbruck vertreten. Dazu zählt ebenfalls der Landrat Thomas Karmasin (CSU).

Eichenau

1. Bürgermeister:

Peter Münster (FDP)

Gemeinderat:

24 Mitglieder, davon

8 der CSU

5 der SPD

1 der FDP

6 der FWE

4 der Grünen

Anschrift:

Hauptplatz 2

82223 Eichenau

Telefon:

Telefax:

08141/ 73 00

08141/ 73 01 07

Homepage:

www.eichenau.org

Die Politik in Fürstenfeldbruck

Der Oberbürgermeister von Fürstenfeldbruck: Erich Raff.

Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck ist selbstverständlich von einem anderen Kaliber. 40 Mitglieder zählt der Stadtrat und teilt sich damit den ersten Platz um den größten Rat im Landkreis. Oberbürgermeister ist seit 2017 Erich Raff von der CSU. Die vorgezogene Wahl war notwendig, da sein Vorgänger Klaus Pleil (BBV) aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt geschieden war. Bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Fürstenfeldbruck setzte sich Erich Raff gegen den Kandidaten der Grünen und der BBV, Martin Runge, durch. Bereits im Jahr 2015 hat er als stellvertretender Rathauschef die Geschäfte übernommen.

Im Fürstenfeldbrucker Stadtrat sind insgesamt acht Fraktionen vertreten. Die CSU, die BBV (Brucker Bürgervereinigung), die SPD, die Grünen und die Freien Wähler sowie auch die FDP, die ÖDP und die Piratenpartei mit jeweils einem Sitz.

Fürstenfeldbruck

1. Bürgermeister:

Erich Raff (CSU)

Stadtrat:

40 Mitglieder, davon

14 der CSU

11 der BBV

6 der SPD

4 der Grünen

2 der FW

1 der FDP

1 der ÖDP

1 der Piratenpartei

Anschrift:

Hauptstraße 31

82256 Fürstenfeldbruck

Telefon:

Telefax:

08141/ 281 14 15

08141/ 282 14 15

Homepage:

www.fuerstenfeldbruck.de

Die Politik in Geltendorf:

Der Bürgermeister von Geltendorf: Wilhelm Lehmann

Geltendorf hat in seinem Gemeinderat 20 Mitglieder, die sechs verschiedenen Fraktionen angehören. Stärkste Partei ist die CSU mit sechs Sitzen. Erster Bürgermeister ist seit 2002 Wilhelm Lehmann. Er folgt - damals noch für die CSU - auf den bisherigen Bürgermeister Peter Bergmoser (SPD). Im Jahr 2013 gab es im CSU-Ortsverband interne Probleme. Lehmann wollte sich erneut zur Bürgermeisterwahl aufstellen lassen, die eigene Partei war jedoch dagegen. Daraufhin trat Lehmann aus der CSU aus und gründete die Wählergruppierung „Unabhängige Bürger“. Die anschließende Wahl 2014 gewann Lehmann schließlich.

Geltendorf

1. Bürgermeister:

Wilhelm Lehmann (UB)

Gemeinderat:

20 Mitglieder, davon

6 der CSU

3 der SPD

2 der Grünen

3 der ÖDP

4 der UB

2 der BF (Bürgerforum)

Anschrift:

Schulstraße 13

82269 Geltendorf

Telefon:

Telefax:

08193/ 93 21-0

08193/ 93 21 23

Homepage:

www.geltendorf.de

Die Politik in Germering:

Der Oberbürgermeister von Germering: Andreas Haas.

Germering ist die einwohnerstärkste Stadt im Landkreis Fürstenfeldbruck und zählt deshalb auch zusammen mit Fürstenfeldbruck die meisten Stadtratsmitglieder. Den Vorsitz hat der Oberbürgermeister Andreas Haas von der CSU inne. Insgesamt 40 Mitglieder des Stadtrates gibt es in Germering. Diese sind auf mehrere Fraktionen verteilt, die stärkste davon ist die CSU mit 21 Sitzen. Die Freien Wähler/Unabhängige Bürgergemeinschaft sind schon seit längerem im Germeringer Stadtrat vertreten und halten drei Sitze. Des Weiteren gibt es die SPD, die Grünen, die ÖDP/Parteifreien und die FDP.

Germering

Oberbürgermeister:

Andreas Haas (CSU)

Stadtrat:

40 Mitglieder, davon

21 der CSU

8 der SPD

5 der Grünen

3 der FWG/UBG

2 der ÖDP/Parteifreie

1 der FDP

Anschrift:

Rathausplatz 1

82110 Germering

Telefon:

Telefax:

089/ 89 41 90

089/ 89 41 91 70

Homepage:

www.germering.de

Die Politik in Grafrath:

Der Bürgermeister von Grafrath: Markus Kennerknecht

Die fast 4000 Einwohner große Gemeinde Grafrath zählt insgesamt 16 Gemeinderatsmitglieder. Eine Besonderheit hat die Politik in Grafrath: sie ist die einzige Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck, deren Bürgermeister, Markus Kennerknecht, keiner Partei angehört. Sechs Fraktionen sind insgesamt in Grafrath vertreten. Neben der CSU/BV (Bürgervereinigung), der SPD und den Grünen gibt es die GE (Grafrather Einigkeit), die BfG (Bürger für Grafrath), die DAG (Dorfgemeinschaft Ampertal, Grafrath) und die FlG (Frauenliste für Grafrath). Stärkste Fraktion ist die CSU.

Grafrath

1. Bürgermeister:

Markus Kennerknecht (parteilos)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

4 der CSU/BV

2 der SPD

2 der Grünen

2 der FLG

3 der GE

3 der BfG

Anschrift:

Hauptstraße 64

82284 Grafrath

Telefon:

Telefax:

08144/ 93 04-0

08144/ 93 04 29

Homepage:

www.grafrath.de

Die Politik in Gröbenzell:

Der Bürgermeister von Gröbenzell: Peter Schäfer

Gröbenzell zählt mit knapp 20.000 Einwohnern zu den größten Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck. Daher hat der Gemeinderat 24 Mitglieder. Regiert wird die Gemeinde seit 2014 von Bürgermeister Martin Schäfer (UWG). Die CSU stellt mit acht Mitgliedern 33 Prozent des Gemeinderates. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Gröbenzell von Bürgermeister Schäfer kommt auf vier Sitze. Des Weiteren sind SPD, Freie Wähler, Grüne und die FDP.

Gröbenzell

1. Bürgermeister:

Martin Schäfer (UWG)

Gemeinderat:

24 Mitglieder, davon

8 der CSU

4 der SPD

2 der FWG

5 der Grünen

4 der UWG

1 der FDP

Anschrift:

Danziger Straße 23

82194 Gröbenzell

Telefon:

Telefax:

08142/ 50 50

08142/ 50 52 59

Homepage:

www.groebenzell.de

Die Politik in Hattenhofen:

Der Bürgermeister von Hattenhofen: Franz Robeller

Die recht kleine Gemeinde Hattenhofen hat hingegen zwölf Gemeinderatsmitglieder. Bürgermeister ist Franz Robeller von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Haspelmoor (UWG). Er folgt 2014 auf Mathias Ettenberger von der Wählergruppe Dorfgemeinschaft Hattenhofen. Als dritte Fraktion sind die Jungen Wähler in Hattenhofen vertreten.

Hattenhofen

1. Bürgermeister:

Franz Robeller (UWG)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

6 der UWG

2 der Jungen Wähler

4 der Wählergruppe Dorfgemeinschaft Hattenhofen

Anschrift:

Valesistraße 16

82285 Hattenhofen

Telefon:

Telefax:

08145/ 23-6

08145/ 70 38

Homepage:

www.gemeinde-hattenhofen.de

Die Politik in Jesenwang:

Der Bürgermeister von Jesenwang: Erwin Fraunhofer

Ähnlich groß wie Grafrath ist die Gemeinde Jesenwang und zählt genauso zwölf Gemeinderatsmitglieder. Geleitet wird der Rat von Bürgermeister Erwin Fraunhofer aus der CSU - Bürgermeinschaft Jesenwang/Pfaffenhofen. Weitere Parteien sind die SPD und die Wählergruppe Einigkeit Jesenwang-Pfaffenhofen.

Jesenwang

1. Bürgermeister:

Erwin Fraunhofer (CSU)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

5 der CSU

6 der Wählergruppe Einigkeit Jesenwang-Pfaffenhofen

1 der SPD

Anschrift:

Kirchstraße 12

82287 Jesenwang

Telefon:

Telefax:

08146/ 27-4

08146/ 79 39

Homepage:

www.jesenwang.de

Die Politik in Kottgeisering:

Die Bürgermeisterin von Kottgeisering: Sandra Meissner

Kottgeisering wird als eine von zwei Gemeinden von einer Frau regiert - Bürgermeisterin Sandra Meissner. Sie gehört der Bürgervereinigung an und leitet seit 2014 das Geschehen im Rathaus in Kottgeisering. Ihr Vorgänger war Josef Drexler (CSU). Im Gemeinderat sind ebenfalls die Parteien CSU, SPD, FW und die Grünen vertreten.

Kottgeisering

1. Bürgermeister:

Sandra Meissner (Bürgervereinigung)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

4 der CSU

1 der SPD

2 der FW

2 der Grünen

3 der Bürgervereinigung

Anschrift:

Ammerseestraße 7

82288 Kottgeisering

Telefon:

08144/ 91 60

Homepage:

www.vg-grafrath.de

Die Politik in Landsberied:

Die Bürgermeisterin von Landberied: Andrea Schweitzer

Die zweite weiblich geführte Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck ist Landsberied. Andrea Schweitzer ist von den Freien Wählern und seit 2014 im Amt. Davor war sie sechs Jahre lang Gemeinderatsmitglied und vertrat die Gruppierung der „Freien Wähler Einigkeit“. Die Freien Wähler teilen sich mit der CSU die meisten Sitze im Gemeinderat, ergänzt werden sie von den Grünen.

Landsberied

1. Bürgermeister:

Andrea Schweitzer (FWE)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

5 der CSU

5 der FWE

2 der Grünen

Anschrift:

Schloßbergstraße 4

82290 Landsberied

Telefon:

Telefax:

08141/ 29 07 73

08141/ 29 07 74

Homepage:

www.landsberied.de

Die Politik in Maisach:

Der Bürgermeister von Maisach: Hans Seidl

Der Gemeinderat in Maisach zählt 24 Mitglieder von wird von Bürgermeister Hans Seidl (CSU) geleitet. Die CSU stellt mit zehn Mitgliedern den Großteil des Rates. Des Weiteren sind die SPD, FW, Grünen und die Einigkeit Gernlinden in Maisach vertreten.

Maisach

1. Bürgermeister:

Hans Seidl (CSU)

Gemeinderat:

24 Mitglieder, davon

10 der CSU

4 der SPD

5 der FW

3 der Grünen

2 der Einigkeit Gernlinden

Anschrift:

Schulstraße 1

82216 Maisach

Telefon:

Telefax:

08141/ 93 70

08141/ 93 72 50

Homepage:

www.maisach.de

Die Politik in Mammendorf:

Der Bürgermeister von Mammendorf: Josef Heckl

Mammendorf hingegen hat 16 Gemeinderatsmitglieder in seinen Reihen, stärkste Fraktion ist die Bürgergemeinschaft Mammendorf. Sechs von 16 Stimmen hat die Partei von Bürgermeister Josef Heckl inne. Weitere Fraktionen sind die CSU, die SPD und die FW.

Mammendorf

1. Bürgermeister:

Josef Heckl (Bürgergemeinschaft Mammendorf)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

4 der CSU

1 der SPD

5 der FW

6 der Bürgergemeinschaft

Anschrift:

Augsburgerstraße 12

82291 Mammendorf

Telefon:

Telefax:

08145/ 84-0

08145/ 12 25

Homepage:

www.mammendorf.de

Die Politik in Mittelstetten:

Der Bürgermeister von Mittelstetten: Andreas Spörl

Mittelstetten wiederum hat weniger Gemeinderatsmitglieder von wird wird von der CSU dominiert. Die Fraktion, der auch Bürgermeister Andreas Spörl angehört, stellt die Hälfte der Gemeinderatsmitglieder. Ergänzt wird der Rat durch die SPD und die Wählergemeinschaft Bürgernah und Unabhängig.

Mittelstetten

1. Bürgermeister:

Andreas Spörl (CSU)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

6 der CSU

3 der SPD

3 der Bürgernah und Unabhängig

Anschrift:

Schulstraße 9

82239 Mittelstetten

Telefon:

Telefax:

08202/ 16 78

08202/ 16 68

Homepage:

www.mittelstetten.de

Die Politik in Moorenweis:

Der Bürgermeister von Moorenweis: Josef Schäffler

Auch Moorenweis ist einer der schwarzen Flecken im Landkreis Fürstenfeldbruck. Acht von 16 Gemeinderatsmitglieder gehören der CSU an, genauso wie Bürgermeister Josef Schäffler. Dieser ist bereits seit 2002 im Amt. Abgerundet wird der Gemeinderat durch die Wählergruppe Gemeinschaft und die Wählergruppe Bürgervereinigung.

Moorenweis

1. Bürgermeister:

Josef Schäffler (CSU)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

8 der CSU

6 der Bürgervereinigung

2 der Gemeinschaft

Anschrift:

Ammerseestraße 8

82272 Moorenweis

Telefon:

Telefax:

08146/ 93 04-0

08146/ 93 04 70

Homepage:

www.moorenweis.de

Die Politik in Oberschweinbach:

Der Bürgermeister von Oberschweinbach: Norbert Riepl

In Oberschweinbach ist Bürgermeister Norbert Riepl seit 2014 im Amt. Er ist Mitglied der Dorfgemeinschaft Oberschweinbach - CSU. In einem Interview mit dem Fürstenfeldbrucker Tagblatt zeigt er sich sehr erfreut mit seiner bisherigen Amtszeit. Der Gemeinderat hat insgesamt zwölf Mitglieder. Neben der Dorfgemeinschaft/CSU gibt es noch die FW, die Bürgervereinigung Günzlhofen und die Wählergruppe Dorf mit Zukunft.

Oberschweinbach

1. Bürgermeister:

Norbert Riepl (CSU)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

5 der Dorfgemeinschaft/CSU

3 der FW

2 der Bürgervereinigung Günzlhofen

2 der Dorf mit Zukunft

Anschrift:

Kajetanweg 5

82294 Oberschweinbach

Telefon:

Telefax:

08145/ 94 40-1

08145/ 60 61

Homepage:

www.oberschweinbach.de

Die Politik in Olching:

Der Bürgermeister von Olching: Andreas Magg

Die Stadt Olching hat rund 27.000 Einwohner und zählt insgesamt 30 Stadtratsmitglieder. Erster Bürgermeister ist Andreas Magg von der SPD. 2008 wurde erstmals ein Stadtrat anstelle eines Gemeinderates gewählt. Seit 2014 stellt sich der Stadt aus folgenden Fraktionen zusammen: CSU, SPD, Freie Wähler, Grüne, ÖDP und FDP.

Olching

1. Bürgermeister:

Andreas Magg (SPD)

Stadtrat:

30 Mitglieder, davon

11 der CSU

8 der SPD

6 der FW

3 der Grünen

1 der ÖDP

1 der FDP

Anschrift:

Rebhuhnstraße 18

82140 Olching

Telefon:

08142/ 20 00

Homepage:

www.olching.de

Die Politik in der Stadt Puchheim:

Der Bürgermeister von Puchheim: Norbert Seidl

Puchheim ist eine relativ junge Stadt und zählt rund 21.000 Einwohner. Seit 2012 ist Norbert Seidl von der SPD Erster Bürgermeister. Er folgt damit auf Herbert Kränzlein, der mittlerweile im Bayerischen Landtag sitzt. Der Stadtrat besteht seit der Wahl im Jahr 2014 aus 30 Ratsmitgliedern. Die vertretenen PArteien sind die CSU, die SPD, die Grünen, die Freien Wähler und die Unabhängigen Bürgern (ubp).

Puchheim

1. Bürgermeister:

Norbert Seidl (SPD)

Stadtrat:

30 Mitglieder, davon

10 der CSU

8 der SPD

2 der FW

4 der Grünen

6 der UBP

Anschrift:

Poststraße 2

82178 Puchheim

Telefon:

Telefax:

089/ 80 09 80

089/ 80 09 82 22

Homepage:

www.puchheim.de

Die Politik in Schöngeising:

Der Bürgermeister von Schöngeising: Thomas Totzauer

Schöngeising ist eine der wenigen Gemeinden mit einem Bürgermeister der Freien Wähler. Thomas Totzauer ist seit 2014 im Amt und arbeitet als ehrenamtlicher Bürgermeister. Zusätzlich ist er Dienststellenleiter bei der Verkehrspolizei. Der Gemeinderat in Schöngeising zählt zwölf Mitglieder von wird von den Freien Wählern dominiert. Diese stellen genauso viele Sitze, wie CSU und SPD zusammen.

Schöngeising

1. Bürgermeister:

Thomas Totzauer (FW)

Gemeinderat:

12 Mitglieder, davon

3 der CSU

3 der SPD

6 der FW

Anschrift:

Amperstraße 22

82294 Schöngeising

Telefon:

Telefax:

08141/ 22 57 80

08141/ 22 57 8-19

Homepage:

www.vg-grafrath.de

Die Politik in Türkenfeld:

Der Bürgermeister von Türkenfeld: Pius Keller

Türkenfeld zählt fast 4.000 Einwohner und insgesamt 16 Mitglieder des Gemeinderats. In Türkenfeld sind die CSU, die Freien Wähler und die Wählergruppe Dorfgemeinschaft vertreten. Erster Bürgermeister Pius Keller gehört der CSU an.

Türkenfeld

1. Bürgermeister:

Pius Keller (CSU)

Gemeinderat:

16 Mitglieder, davon

6 der CSU

5 der Dorfgemeinschaft

5 der FW

Anschrift:

Schloßweg 2

82299 Türkenfeld

Telefon:

08193/ 93 07-0

Homepage:

www.tuerkenfeld.de

Landkreis Fürstenfeldbruck: So funktioniert der Kreistag

Zusätzlich zu den Gemeinde- und Stadträten gibt es in einem Landkreis einen Kreistag. Deren Vorsitz hat meist der Landrat, das ist jedoch vom Bundesland abhängig. Der Kreistag ist das Hauptorgan des Landkreises und agiert als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger. Neben dem Landrat ist der Kreistag das wichtigste Organ und die Vertretung der Einwohner des Landkreises. Er entscheidet über überörtliche Angelegenheiten, die aus der Gemeinschaft der Landkreisgemeinden bestehen.

Der Kreistag setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die direkt, frei und im Geheimen von den Kreisbürgern gewählt wurden. Wählen darf in Bayern jeder deutsche Staatsbürger bzw. EU-Bürger, der mindestens 18 Jahre als ist und im Landkreis gemeldet ist. Die Wahlen finden alle sechs Jahre statt.

Landkreis Fürstenfeldbruck: So regieren Landrat und Kreistag

Landrat Thomas Karmasin.

Dem Kreistag steht auch in Fürstenfeldbruck der Landrat voran. Thomas Karmasin (CSU) ist seit 1996 im Amt und ist gesetzlicher Vertreter des Landkreises. Ein Landrat vereint insgesamt drei Funktionen in seiner Person: Er gilt als selbstständiges Organ des Landkreises, ist der Vorsitzende des Kreistages und seiner Ausschüsse sowie der Leiter des Landratsamtes.

Der Kreistag in Fürstenfeldbruck besteht entsprechend der Einwohnerzahl im Landkreis aus 70 Sitzen und dem Vorsitzenden. Diese Sitze teilen sich in Fürstenfeldbruck auf insgesamt sieben Parteien und Wählergruppen auf: CSU, SPD, Grüne, FW, UBV (Unabhängige Bürgervereinigungen des Landkreises Fürstenfeldbruck), ÖDP und FDP. Die CSU hält seit der Wahl im Jahr 2014 44 Prozent der Sitze.

Politik im Landkreis Fürstenfeldbruck: Die Sitzverteilung im Kreistag

Die Sitzverteilung des Kreistages Fürstenfeldbruck im Tortendiagramm.

tf / Christoph Riegel

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