Hubert Stefan Der Kreisbrandrat vermeldete einen neuen Gäste-Rekord.

Feuerwehr bekommt neue Fahrzeuge

Fürstenfeldbruck - Mehr Platz im Notfalllager, Ersatzbeschaffungen für alte Fahrzeuge und eine zweite Sandsackbefüllanlage:

Das sind einige der Aufgaben, die die Kreisbrandspektion in diesem Jahr angehen will.

Wenige Wochen vor der Kommunalwahl konnte Kreisbrandrat Hubert Stefan beim 10. Neujahrsempfang der Feuerwehr mehr Gäste begrüßen als je zuvor. Stefan erinnerte an das Hochwasser 2013, das gezeigt habe, dass nur eine Befüllanlage für Sandsäcke einfach zu wenig sei. Eine zweite, an die 20 000 Euro teure Anlage, soll heuer gekauft werden, genau wie ein neuer Gerätewagen Logistik, während der Förderantrag für ein Sonderlöschfahrzeug noch läuft.

Die personelle Situation der Feuerwehren sei mit 2160 Kräften insgesamt stabil. Beim Nachwuchs gebe es sogar leichte Zuwachsraten, berichtete Stefan. Erneuert werden soll die Technik in der Kreis-Einsatzzentrale, die im Notfall einspringt sowie deren Verbindung zur Integrierten Leitstelle, bei der Notrufe eingehen. Wie Stefan auch berichtete, hat sich die Zahl der technischen Hilfeleistungen im Jahr 2013 von zuvor 1495 auf dann 2875 erhöht, was natürlich vor allem am Hochwasser lag. Brandeinsätze zählte die Feuerwehr 533. Die Fehlalarme gingen von 232 auf 140 zurück.

Witzig oder tragisch, je nach dem wie man es sieht: Beim Thema Digitalfunk konnte Stefan die gleiche Folie wie im vergangenen Jahr vorlegen, da sich wegen nicht in Bruck verschuldeten Ausschreibungsproblemen die Einführung leicht verzögert hat.

Wie für Stefan galt auch für Landrat Thomas Karmasin der Digitalfunk also als wichtiges Thema für 2014. Aufgabe unter anderem dabei: Die Schulung aller Einsatzkräfte, die erst dann vernünftig möglich ist, wenn nicht nur einige, ausgeliehene Funkgeräte zur Verfügung stehen, sondern wirklich alle.

Zufrieden zeigte sich Stefan gegenüber dem Tagblatt mit der Entwicklung bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen. Nach dem Hickhack um den Versorgungs-Lkw, den der Kreistag erst verschob, dann kippte und am Ende doch genehmigte, habe man mit dem Landrat einen Plan ausgearbeitet, der nun auch wirklich funktioniere. Und noch eine gute Nachricht hatte Stefan. Sie kam für Beobachter zwar nicht mehr überraschend, bedeutet aber doch einen Paradigmenwechsel: Die Zusammenarbeit mit dem THW habe sich, so Stefan, mit Beginn des Jahres 2013 schlagartig verbessert.st

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