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Flak-Granate explodiert in Garage

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Geltendorf - Bei der Explosion einer Flak-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Dienstagabend zwei junge Männer (17 und 24 Jahre) schwerst verletzt worden. Einer schwebt in Lebensgefahr.

Der 17-jährige Geltendorfer und sein 24-jähriger Kumpel aus dem Ortsteil Walleshausen hatten die Munition in einer Garage neben dem Wohnhaus des 17-Jährigen in einen Schraubstock eingezwängt. Sie bohrten die Granate an, wohl um sie zu zerlegen und zu untersuchen. Woher sie das Geschoss hatten, ist unklar. Beide sind so schwer verletzt, dass sie gestern nicht mehr vernommen werden konnten. Die Polizei vermutet jedoch, dass die beiden die Granate irgendwo "aufgesammelt" hatten. Die beiden jungen Männer wurden mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Der 17-Jährige war nach der Explosion offenbar noch ins Freie gelaufen, er wurde von den Rettungskräften vor der Garage gefunden. Sein Kumpan lag in der Garage. Die Explosion war so stark, dass Splitter der Granate Löcher in die Holztür der Garage rissen. Nachbarn hörten den Knall. Sie alarmierten sofort die Rettungskräfte.

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