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Wenn die zivile Feuerwehr der Stadt Bruck wegen eines Einsatzes auf den Fliegerhorst gerufen wird, muss sie die Hauptwache passieren.

Jetzt muss ein Plan her

Fursty-Feuerwehr geht Ende 2015

Fürstenfeldbruck - Die Feuerwehr des Fliegerhorstes wird Ende 2015 ihren Dienst einstellen. Brucks Feuerwehrreferent fordert nun: Ein Profi muss dabei helfen, die notwendigen Planungen auf den Weg zu bringen.

Am 31.12.2015 ist Schluss für die Standortfeuerwehr - auch wenn das Militär weite Teile des Geländes dann noch nutzen wird. Von dem Abzugstermin berichtet Brucks Feuerwehrreferent Andreas Lohde nach entsprechenden Informationen des Zentrums für Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen. Damit bleibt für die Neuorganisation des Feuerwehrwesens etwas mehr Zeit als zunächst befürchtet worden war.

 Andreas Lohde betont nun, dass spätestens zu diesem Termin die Verantwortung für den gesamten Brandschutz des Fliegerhorstes an die Stadt beziehungsweise ihre Freiwilligen Feuerwehren übergeht, obwohl Teile des Fliegerhorstes ja weiter militärischs genutzt werden. Lohde fordert deshalb, dass die Stadt einen Experten mit einem Brandschutzbedarfsplan beauftragt.

Emmering und Maisach mit im Boot?

Dabei solle auch berücksichtigt werden, welche Rolle die Feuerwehren der Nachbargemeinden Maisach und Emmering beim Brandschutz im Stadtteil Fliegerhorst spielen könnten. Der Feuerwehrreferent der Stadt rechnet damit, dass der Plan verschiedene Optionen aufzeigt: Vorstellbar seien der Neubau einer weiteren Feuerwache im Osten der Stadt, eine ständig besetzte Wache mit sechs hauptamtlichen Kräften oder die teilweise Übertragung von Aufgaben an die Nachbarwehren im Rahmen eines Zweckverbandes.

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