Nach Bruck, Emmering und Maisach

Fliegerhorst: Olching stimmt Stopp der Planungen zu

 Nun hat sich auch der Olchinger Stadtentwicklungsausschuss dafür ausgesprochen, sämtliche Planungen für das Fliegerhorst-Areal vorerst auf Eis zu legen.

Olching – Das Moratorium, das die anderen drei Nachbarkommunen – Fürstenfeldbruck, Emmering und Maisach – bereits abgesegnet haben, soll dazu dienen, ein gemeinsames Konzept für die Entwicklung des Geländes zu erarbeiten.

Für Bürgermeister Andreas Magg (SPD) hat dieser Beschluss große Bedeutung, weil er in dem Areal vielfältige planerische Möglichkeiten sieht. „Man könnte daraus ein Herzstück des Landkreises machen“, sagte er im Ausschuss. Der Rathauschef wies zudem darauf hin, dass seiner Auffassung nach Olching und Maisach mehr von den künftigen Entwicklungen auf dem Fliegerhorst betroffen seien als die Stadt Fürstenfeldbruck, vor allem hinsichtlich des Verkehrs. Außerdem sah Magg einen möglichen Interessenskonflikt zwischen den Wohnbauanliegen Brucks und der BMW-Driving Range. Diesbezüglich sprach der Bürgermeister von Diskussionen bei BMW.

Ingrid Jaschke (Grüne) befürwortete die interkommunale Zusammenarbeit, ebenso Vize-Bürgermeisterin Maria Hartl (CSU). „So sitzen wir als Stadt Olching mit im Boot, wenn Entscheidungen getroffen werden“, sagte sie. Hartl gab aber zu bedenken, dass jede Planung auf dem Areal zusätzlichen Verkehr nach sich ziehen werde: „Egal, ob Wohnbau oder Gewerbe.“ Umso wichtiger sei es, die Südwestumfahrung weiter voranzutreiben.  hk

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