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Bilder von den Feiern

629 Absolventen feiern ihren Abschluss an der Brucker FOS/BOS

Fürstenfeldbruck - Die Fachoberschule wächst und wächst. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich dafür, auf diesem Weg das Abitur zu machen. Inzwischen besuchen 1359 Schüler die FOS/BOS am Tulpenfeld. Damit ist sie die größte Schule der Stadt. 629 Absolventen wurden jetzt verabschiedet – in drei getrennten Feiern.

Erst war die feierliche Zeugnisverleihung für den Zweig Technik, es folgten Wirtschaft und Soziales. Egal ob Fach- oder allgemeines Abitur – alle haben sich gefreut, dass sie es geschafft haben. Gleich zum Auftakt der Feiern überreichte Schulleiter Otto Kolbe ein Zeugnis. Allerdings nur auf der Leinwand, denn die Absolventen hatten einen Film mit dem Titel „Das Leben der FOS/BOS-Schüler“ gedreht, in dem sie den Weg vom Beginn bis zum Ende der Schulzeit darstellten.

Auch Beschwerlichkeiten wurden nicht ausgespart. So ließen die Schüler zum Beispiel selbstbewusst verlauten: „Wer die Probezeit besteht, der schafft doch alles.“ Auch für den nun anstehenden weiteren Lebensweg wurde dieser Gedanke von den Schülern aufgegriffen und markant formuliert: „Nun ist es an der Zeit, zu beweisen, dass man nicht nur für gute Noten gelernt hat, sondern selbstständig geworden ist.“

Auf den beschwerlichen Weg ging dann auch Schulleiter Kolbe ein, als er in seiner Rede die Frage aufwarf: „Warum haben wir ihnen so viele Steine, sprich Prüfungen, in den Weg gelegt?“ Die Antwort: Beim Abitur sei nicht nur wichtig, was drauf stehe, sondern auch was drin stecke. Und das ist für Kolbe nicht nur die Erlaubnis zum Studieren, sondern die viel wichtigere Bescheinigung der Studierfähigkeit. Zu diesem umfassenden Bildungsbegriff gehörten neben dem Wissen auch die persönlichen und sozialen Kompetenzen. „Ich bin mir sicher, dass diese Kompetenzen hier vermittelt wurden und sie sie erfahren haben.“

Neben der Pflicht sei nämlich zum Beispiel auch viel Kür geleistet worden, sagte der Rektor. Besonders den erstmaligen Schüleraustausch nach Israel hob der Direktor hervor. Auf Arbeit und Mühen ging auch der stellvertretende Landrat Johann Wieser ein. Er gab den Schülern mit: „Anstrengung lohnt sich – das wird ihnen heute schwarz auf weiß übergeben.“ Wieser würdigte den modernen Weg der relativ jungen Schulform Berufsoberschule. „Es hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt“, sagte er. Denn bei jedem jungen Menschen gebe es unterschiedliche Entwicklungen. „Die FOS und die BOS sollten diese Entwicklungen aufnehmen und zum Erfolg führen.“

Bei 42 Schülern ist dies besonders geglückt: Sie haben einen Schnitt mit einer Eins vor dem Komma erreicht. Wieser riet den Absolventen immer auf ihre erworbenen Kenntnisse zurückzugreifen, wenn Probleme auftauchten. Viel Erfolg, bei dem künftigen Ausbildungs- und Berufsweg wünschte der Vorsitzende des Elternbeirates, Volker Kraft, den Abiturienten und Fachabiturienten. Er habe in seinen eigenen Lebenslauf zurückgeblickt, erzählte Kraft. Habe es damals nur einige hunderte Studiengänge gegeben, so seien es mittlerweile rund 8000 Bachelor-Studienzweige. „Es gibt ganz schön was auszuwählen. Deswegen wünsche ich Ihnen viel Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen.“

Fabian Dilger

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