Von seinen schrecklichen Erlebnissen im Konzentrationslager erzählte der Holocoust-Überlebende Bernard Marks der Fachober- und Berufsoberschülern. foto: hartung

Fotos aus der KZ-Vergangenheit

Fürstenfeldbruck - Mit seinen persönlichen Fotos hat Bernard Marks den Jugendlichen der Fach- und Berufsoberschule gezeigt, wie er die Judenverfolgung im Konzentrationslager (KZ) Dachau überlebt hat.

Das erste zeigt seine große Familie: den jungen Marks, seinen Bruder, die zwei Schwestern, Vater und Mutter sowie eine Tante. Seinem Vater verdankt Marks sein Leben, beide überstanden den Holocoust. „Er war mehrere Male mein Schutzengel“, sagt der 77-Jährige und lächelt. Denn als er 1944 als Zwölfjähriger von Ghetto in seiner polnischen Heimatstadt Lodz nach Auschwitz deportiert wurde, gab ihn sein Vater als fünf Jahre älter aus. Der angebliche 17-Jährige wurde so für das Arbeitslager eingeteilt.

Von Auschwitz wurden sie in das Dachauer Außenlager Hurlach deportiert. „Ich habe damals noch 25 Kilo gewogen“, berichtet er und zeigt auf das Foto eines abgemagerten jungen Mannes. Für die stundenlange, harte Arbeit im Lager hatte er pro Tag nur eine Essensration von 500 bis 600 Kalorien bekommen. (har)

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