Alte Buchenau

Frauenhaus: Anwalt zieht Klage zurück

Fürstenfeldbruck - Noch vor ein paar Tagen hatten Nachbarn des Frauenhauses in der alten Buchenau gegen die geplanten Gebäude geklagt. Nun haben sie ihre Klage zurückgezogen.

Das teilt der Anwalt mit. Er hatte seinen Mandanten empfohlen, die Beschwerde „mangels Erfolgsaussichten“ zurückzunehmen, nachdem er wie gefordert Einsicht in die Akten erhalten hatte.

Konkret geht es um ein rund 9000 Quadratmeter großes Areal an der Lärchenstraße. Auf dem vorderen Teil will die Sozialstiftung Germering ein Frauenhaus bauen. Auf dem hinteren Gelände entlang der Bahnlinie sollen Häuser – unter anderem Sozialwohnungen – entstehen.

Die wiederum sollen das Frauenhaus finanzieren. Die Kläger betonen, dass es ihnen nicht darum ginge, gegen das Frauenhaus vorzugehen. Vor allem reiben sie sich an den weiteren Wohnungen, und an den, ihrer Meinung nach, zu eng gefassten Abstandsflächen. Dahingehend hat der Anwalt ein Schreiben an die Stadt verfasst, in dem er sie bittet, in gewissen Punkten nachzuarbeiten.

 So dürfe der geplante Zaun an der Grundstücksgrenze nur zwei Meter hoch sein. Im Plan sei die Höhe aber nicht ersichtlich. Zusätzlich ginge aus dem Plan nicht hervor, ob die Abstandsflächen noch gewahrt werden können, wenn das Haus mit Balkonen ausgestattet wird. Das gleiche gelte für die Dachgauben. Unklar sei auch, ob die Garagen an der Gebäudegrenze nicht zu nah an dem Nachbargrundstück seien. Im Namen der Anwohner bittet der Anwalt die Stadt, die Punkte zu überprüfen.

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