Walter Lang ist erster Vorsitzenderder Laienbühne St. Max.

Führungswechsel bei Laienbühne St. Max

Gröbenzell - Die Mitglieder der Laienbühne St. Max haben einen einen neuen Vorsitzenden gewählt: Walter Lang folgt Claus Kiermaier nach.

Dieser hatte bereits im Herbst seinen Rücktritt aus beruflichen und privaten Gründen angekündigt - ebenso wie Geschäftsführerin Inge Thold. Deren Amt übernahm Hans Peter Weil. Von der alten Garde ist nur noch Markus Szymkowiak mit dabei. Er wurde als zweiter Vorsitzender bestätigt.

Walter Lang ist wie Kiermaier ein Gründungsmitglied der Laienbühne. Diese wurde 1984 in der Pfarrei St. Maximilian in München gegründet. Seit 1995 ist die Gruppe in Gröbenzell ansässig. Mit der Bühne verlegte Lang seine Vereinsaktivitäten ebenfalls nach Gröbenzell. In den vergangen Jahren spielte er viele Hauptrollen wie den „Brandner“ in der Inszenierung von 2004 oder den „Braumeister“ im Geisterbräu.

Als langjähriges Mitglied des Vereinsausschuss bringt Lang eine große Basis für seine neue Aufgabe mit. Auch sein Vize Markus Szymkowiak und Geschäftsführer Hans Peter Weil engagieren sich seit Jahren im Verein. Lang meinte zum Wechsel an der Vereinsspitze: „Klaus Kiermaier und sein Team haben in den letzten drei Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Ich hätte mir gewünscht, daß Sie den Verein auch künftig leiten. Auf der anderen Seite macht es die Übernahme für uns einfacher. Die Laienbühne St. Max ist gut organisiert und ein gesunder und erfolgreicher Verein.“

Die Theatergruppe hat 83 Mitglieder. Etwa 50 davon sind aktiv an der jährlichen Produktion beteiligt. Die Laienbühne St. Max ist bekannt - auch über den Landkreis hinaus - für ihre durchaus hintergründigen und nahezu professionell aufgeführten Stücke. Das Repertoire ist groß. Die Stücke reichen von der Vergangenheit bis heute, von traditionell bis modern-klassisch. Es werden aber auch Bauerntheater und Märchen aufgeführt.

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