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In der Aumühle gibt es Geruchsprobleme.

Ursachenforschung läuft

Muffiger Geruch in der Bibliothek

Fürstenfeldbruck - Weniger Ausleihen, muffiger Geruch im Eingangsbereich, Unstimmigkeiten im Lesecafé: Dies sind die beherrschenden Themen im Bericht aus der Stadtbibliothek für die Monate April bis September.

Leiterin Diana Rupprecht berichtete im Kulturausschuss von einer rückläufigen Zahl der Entleihungen. „Wir haben Einbrüche quer durch die Bank.“ Im zweiten Quartal gab es ein Minus von 5,7, im dritten Quartal von 2,6 Prozent. Dies sei noch kein Grund zur Panik. „Wir fallen von einem hohen Niveau ein bisschen herab.“ Sollte der Trend anhalten, müsse das Team aktiv werden. Denkbar wäre, durch mehr Öffentlichkeitsarbeit gegenzusteuern.

Sorge bereitet der Bibliotheksleiterin noch etwas anderes. „Wir haben extreme Geruchsprobleme.“ Vermutet wird ein Zusammenhang mit den Abwasserleitungen, möglicherweise auch mit dem Hochwasser von 1999. Die Ursachenforschung mehrerer Experten habe bisher kein konkretes Ergebnis gebracht. Eine Behandlung der Rohre mit Ozon im August habe ebenfalls nichts geholfen. Die Geruchsbelästigung sollte mit Blick auf die Kundenfreundlichkeit auf jeden Fall behoben werden, sagte Jan Halbauer (Grüne). Laut Rupprecht sollen jetzt Schächte untersucht und eventuell abgedichtet werden. (sr)

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