Kurzfristige Absage: Bundesliga-Spiel am Sonntag kann nicht stattfinden

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Die Chöre von St. Magdalena, St. Bernhard und der Motettenchor der Erlöserkirche begeisterten die Zuhörer in der vollbesetzten Klosterkirche.

Haydns Oratorium in der Klosterkirche

Eintauchen in Gottes Schöpfung

Fürstenfeldbruck - Ein musikalisches Gipfeltreffen: Drei Chöre, drei Solisten und ein Orchester spielten eines der bedeutendsten Werke Joseph Haydns, das Oratorium „Die Schöpfung“, unter der Leitung des Fürstenfelder Musikdirektors und Organisten Christoph Hauser.

Dekan Albert Bauernfeind wollte den gemeinsamen Auftritt der Chöre von St. Bernhard und St. Magdalena mit dem Motettenchor der evangelischen Erlöserkirche als einen Schritt der Integration und konfessionellen Begegnung verstanden wissen. „Es ist ein Zeichen, dass über den Pfarrverband Großes auf den Weg gebracht werden kann.“

In den fantasievollen Naturschilderungen Haydns hatte das Kammerorchester Dieter Sauer vielfach Gelegenheit, seine Qualität unter Beweis zu stellen. Zum Beispiel mit dem faszinierenden Sonnenaufgang am vierten Schöpfungstag: In hohen Holzbläsern und Streichern kündigte sich sanft und leise der neue Tag an, bevor die Sonne mit zunehmender Strahlkraft emporstieg und schließlich mit Pauken und Trompeten majestätisch über der Erde stand.

Die großartigen Solisten Talia Or (Sopran), Gustavo Martin Sánchez (Tenor) und Markus Hauser (Bass) schlüpften in die Rollen der Erzengel Gabriel, Uriel und Raphael, die abwechselnd davon künden, wie Tag für Tag Neues entsteht. Nur zu Beginn drohte der Tenor zumindest für die Zuhörer in den hinteren Reihen vom Orchester verschluckt zu werden.

Anrührend gestalteten Markus Hauser und Talia Or als Adam und Eva den dritten Teil des Werkes, in dem die ersten Menschen unschuldig und voller Glück ihre ersten gemeinsamen Stunden erleben. Mit gemeinsamer Stimmgewalt bewältigten die rund 100 Sänger der drei Kirchenchöre die monumentalen Chorpassagen, für die sie seit über einem halben Jahr geprobt hatten.  (os)

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