Lebensgefahr! Heute nicht an Isar aufhalten - selbst wenn es nicht regnet

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Die teilnehmenden Gespanne und Reiter wurden trotz des Nieselregens von einer großen Zuschauerschar bestaunt.

Brauchtum

Leonhardifahrt trotzt Schmuddelwetter

Fürstenfeldbruck - Die Fürstenfeldbrucker haben wieder einmal ihr jährliches Versprechen gegenüber dem Heiligen Leonhard erfüllt: Mit Pferden und Wägen zogen sie durch die Innenstadt. 

„Das alte Versprechen wird für heuer wieder eingelöst“, konnte Stadträtin und Historikern Birgitta Klemenz vor Beginn der Veranstaltung konstatieren. Seit 1966 wird der Brauch der Leonhardifahrt in Fürstenfeldbruck wieder regelmäßig zelebriert. Für die enge Verbindung des Ortes zum Schutzpatron des Viehs waren die Zisterzienser des Klosters Fürstenfeld verantwortlich, sagte Klemenz. Bei der 51. Durchführung der Leonhardifahrt hatte aber ein anderer Heiliger, nämlich Petrus, wohl kein ganz so gutes Einsehen: Bei grauem Wetter und Nässe war das Wetter eher trist. So war es vielleicht Galgenhumor, wenn der amtierende Bürgermeister Erich Raff sagen konnte: „Wir sind zufrieden damit, wenn es nicht regnet.“ Raff konnte auch den eigentlichen OB Klaus Pleil begrüßen, der immer noch im Krankenstand weilt. und die vorbeiziehenden Gespanne, Musikkapellen und Pferde vom Podium an der Sparkasse aus verfolgte und dann noch in einer Kutsche mitfuhr.

Bilder: Leonhardifahrt in Fürstenfeldbruck

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