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Discofeeling im Eisstadion: Zahlreiche Besucher legten eine flotte Kufe auf die Fläche.

Letzte Eisdisco der Saison

Heiße Rhythmen und kalter Untergrund

Zum Abschluss der Saison noch einmal Disco: Im Eisstadion ging es am Samstagabend mit DJ Cis rund, tags darauf wurde die Fläche abgetaut.

Frürstenfeldbruck– Auf dem 30 mal 60 Meter großen Areal fand zum fünften Mal der beliebte Kufenspaß statt. „Die Eisdisco hat sich zum richtigen Renner entwickelt, es kommen immer mehr Leute“, freute sich DJ Cis alias Christian Böck. Zum Abschluss der Saison musste er sich mit seiner Musikanlage allerdings in die Glaskabine zurückziehen, denn es tröpfelte leicht. Doch das trübte den Spaß auf dem Eis nicht: Am Einlass bildete sich schnell eine lange Schlange, und innerhalb der insgesamt drei Stunden dauernden Eisdisco füllte sich das Stadion zusehends.

Mia (15) ist mit ihren Freundinnen Elena (15), Yasmin (16) und Lina (12) gekommen. Die vier Mädels sind begeistert: „Das ist mal was anderes: Unter Sternenhimmel und mit toller Musik übers Eis zu laufen macht richtig Spaß“, freut sich Mia.

Vor gut zwei Jahren hatte Liga-Profi Böck die zündende Idee und überzeugte die Verantwortlichen bei den Stadtwerken, die Eisdisco ins Leben zu rufen. Der Erfolg gibt ihm recht: Seither organisiert er mindestens dreimal jährlich dieses Event.

Josef Fuchs sorgte fürs leibliche Wohl, Anna Trinkl stärkte sich mit Currywurst.

Der Eislaufverein Fürstenfeldbruck (EVF) sorgte für Speisen und Getränke. Der Teamführer der 1. EVF-Mannschaft, Josef Fuchs, alias Sam, stand am Grill und briet Currywürste am laufenden Band. „Die Eisdisco lasse ich mir auf keinen Fall entgehen“, sagte Anna Trinkl, während sie sich bei Fuchs eine Stärkung schmecken ließ. Die ehemalige Bruckerin nutzte den Besuch bei ihrer Oma und traf bei der Eisdisco in ihrer Heimatstadt auch auf viele Bekannte.

Zur Party-Halbzeit gibt es immer eine Pause. „Dann wird das Eis neu aufbereitet“, erzählt Teamchef und Currywurstbrater Fuchs. Sprich: Die Eismaschine fährt über die mittlerweile rau-getanzte Fläche, es kommt Wasser drauf und sie wird ein letztes Mal hochpoliert. „Dann ist sie wieder spiegelglatt – und es werden sicher erst einmal einige Läufer auf dem Allerwertesten landen“, sagt Fuchs schmunzelnd.

Noch ist es nicht so weit: Die meisten machen noch Bella Figura auf dem Eis, drehen flotte Runden und haben vor allem eines: jede Menge Spaß. Am Sonntag schloss das Stadion – der Frühling beginnt, Eis gibt’s frühestens wieder Ende Oktober.

von Angi Kiener

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