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Kulturreferent Klaus Wollenberg (v.l.), Museumsleiterin Angelika Mundorff, Grafikerin Birgit Helvich, Museumsmitarbeiterin Eva von Seckendorff und Fotograf Johannes Simon halten den neuen Ausstellungsführer in ihren Händen.

Der neue Ausstellungsführer ist da

Museums-Rundgang auf 160 Seiten

Fürstenfeldbruck - Einen Rundgang durchs Museum Fürstenfeldbruck – aber daheim auf dem Sofa. Mit dem neuen Museumsführer können die Besucher die Ausstellung noch einmal nacherleben und bekommen viele ergänzende Informationen.

Schon rein farblich passt der neue Ausstellungskatalog perfekt ins Foyer des Museums. Grafikerin Birgit Helvich hat sich in der Gestaltung auch sonst an den Räumlichkeiten orientiert. „Wir wollten alle Räume so abbilden, dass man die Ausstellung zu Hause noch einmal nachvollziehen kann“, erklärte Museumsleiterin Angelika Mundorff bei der Vorstellung des Buchs.

Auf 160 Seiten wird die Dauerausstellung zum Kloster Fürstenfeld im Erdgeschoss behandelt, die 2013 von Tido Brussig neu konzipiert worden ist. Die fünf Hauptthemen finden sich in fünf Kapiteln wieder. Helvich zeigt auch die vielen Ebenen einer Ausstellung mit Schaukästen, Exponaten und Infotafeln. Durch Abbildungen der Objekte und der Ausstellungsräume sowie Zitate und Infotexte sollen nicht nur die inhaltlichen Aspekte vermittelt, sondern auch die Atmosphäre der Räume widergespiegelt werden, betonte Museumsmitarbeiterin Eva von Seckendorff. Dies sei besonders durch Fotografien von Johannes Simon gelungen.

Der Museumsführer hat eine Auflage von 1800 Exemplaren. Die Kosten von 20 000 Euro wurden über Drittmittel finanziert. Für Kulturreferent Klaus Wollenberg (FDP) ist der neue Band ein Beweis dafür, dass sich Investitionen der Stadt in das Museum lohnen. Er hofft, dass weitere Publikationen dieser Art für andere Abteilungen möglich werden. (rk)

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