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Ein Tonnenhaus brannte nieder. Rauch drang in die Wohnung , die darüber liegt.

In Fürstenfelbruck

100 000 Euro Schaden: Feuerwerkskörper verursacht Fassadenbrand

  • Thomas Steinhardt
    VonThomas Steinhardt
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Die Feuerwehr Fürstenfelbruck musste in der Silvesternacht zu mehreren Bränden im Stadtgebiet ausrücken. Vor allem das Feuer an einem Haus an der Konrad-Adenauer-Straße hätte gefährlich werden können.

Fürstenfeldbruck –  Gegen 2.24 Uhr wurde die Wehr über ein brennendes Mülltonnenhaus an einem Wohnhaus informiert. Die Flammen schlugen daraus hervor. Das Badfenster einer Wohnung direkt über dem Müllhaus war wegen der ungeheuren Hitze geplatzt, wie ein Sprecher der Wehr auf Nachfrage schilderte. Folge: Rauch drang in die Wohnung ein, in der auch ein Kind schlief.

Ebenfalls herbei geeilte Polizisten weckten die Familie und holte sie aus der Wohnung. Die Feuerwehr löschte den brennenden Müllhaufen und musste auch einen Teil der gedämmten Fassade abreißen, um Glutnester zu beseitigen. Ebenfalls durch die Hitze beschädigt wurde ein Auto, das in der Nähe parkte. Die Kripo ermittelt wegen der Brandursache. Möglicherweise aber war ein Böller der Grund. „Aufgrund erster Feststellungen am Brandort muss davon ausgegangen werden, dass ein bislang Unbekannter eine Feuerwerksbatterie in dem Mülltonnenhäuschen unterhalb der Abfalltonnen platzierte und dort zündete, was zu dem Brand führte“, so die Kripo, die den Sachschaden auf rund 100 000 Euro schätzt. Die Kripo sucht Zeugen, Telefon (08141) 6120.

Brand vor der Sparkasse

Weniger dramatisch war das Feuer an einem Briefkasten vor der Bäckerei Rackl an der Brucker Hauptstraße um 0.15 Uhr, das die Wehr natürlich schnell im Griff hatte. Jemand muss einen Kracher in den Briefkasten geworfen haben. Ebenfalls ausrücken musste die Feuerwehr zu der Straßenparty vor der Sparkasse in Bruck (1.06 Uhr). Feiernde hatten Überreste ihrer Böller feinsäuberlich zusammengeräumt und auf einen Haufen geschichtet, wie der Sprecher der Wehr sagte. Der Haufen aber fing Feuer und musste gelöscht werden.  st (Video: Kevin Glavac Hadzivejsilovic)

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