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1000 Anrufe: Umfrage zum Abfallsystem

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Von: Thomas Steinhardt

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Teil des Abfallsystems sind auch kleine Wertstoffhöfe.
Teil des Abfallsystems sind auch kleine Wertstoffhöfe. © mm-Archiv

Erstmals in der Geschichte des Landkreises startet am Montag eine große, wissenschaftlich fundierte Umfrage zum Müll-Entsorgungssystem in der Region. 1000 Bürger sollen telefonisch befragt werden.

Landkreis – Große und kleine Wertstoffhöfe, die blaue, die türkise Tonne, das Biotönnchen und allerlei mehr: Das Müllentsorgungssystem im Landkreis unterscheidet sich durchaus von dem anderer Regionen. Die grundsätzliche Idee hinter dem existierenden System ist ökologische Nachhaltigkeit durch möglichst genaue Trennung von Wertstoffen. Gleichzeitig ist es über die Jahre hinweg gelungen, ein wirtschaftlich stabiles System zu errichten, in dem die Müllgebühren relativ niedrig sind. Gleichzeitig taucht aber auch immer wieder Kritik am Bringsystem auf, das manche als unkomfortabel, antiquiert und als vielleicht gar nicht so ökologisch empfinden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Fürstenfeldbruck möchte es nun genau wissen. Von Montag, 7. September, bis 26. September werden Bürger im Entsorgungsgebiet zum Müllsystem befragt. Inhalt dieser repräsentativen Umfrage ist die Bekanntheit und Zufriedenheit mit den Leistungen und Angeboten der Abfallwirtschaft im Landkreis. Geplant ist eine standardisierte telefonische Befragung einer Bevölkerungsstichprobe. 1000 Bürger werden nach dem Zufallsprinzip, aber repräsentativ ausgewählt und angerufen. Die Gespräche sollen zwischen zehn und 15 Minuten dauern. Geführt werden sie vom Marktforschungsunternehmen LQM.

Die Online-Befragung

Ergänzend soll eine offene Online-Befragung erfolgen. An dieser kann jeder über die Internetseite des AWB (www.awb-ffb.de) teilnehmen. Somit werde allen Bewohnern des Landkreises der Zugang zur Befragung ermöglicht, wobei die Ergebnisse der Telefonbefragung als solider gelten. Bei der Online-Umfrage gilt als wahrscheinlich, dass sich vor allem diejenigen beteiligen, die zu einem bestimmten Teilaspekt eine bestimmte Meinung haben. Die Ergebnisse werden dann dem Werkausschuss des Kreistags vorgestellt und sollen in die zukünftige Planung des Abfallwirtschaftskonzeptes einfließen. Die Ergebnisse sollen im Oktober vorliegen. Der AWB hofft auf eine rege Teilnahme, um ein möglichst breites Spektrum abdecken zu können.

Zuletzt hatte der AWB den Restmüll untersuchen lassen. Dabei kam heraus, dass hierin viel Plastik landet und relativ viel Küchenabfall. Letzteren aber könnte man energetisch besser verwerten.

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