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50 Jahre nach Olympia-Attentat stehen die Opfer im Mittelpunkt

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Von: Tobias Gehre

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Das Bild des gesprengten Hubschraubers ist vielen bis heute in Erinnerung.
Das Bild des gesprengten Hubschraubers ist vielen bis heute in Erinnerung. © mm

Das Olympia-Attentat von 1972 mit seinem schrecklichen Ende am Fliegerhorst jährt sich heuer zum 50. Mal. Um der Geschehnisse ein halbes Jahrhundert später in ganz besonderer Weise zu gedenken, wird dieses Jahr jeden Monat ein Opfer im Mittelpunkt stehen.

Fürstenfeldbruck – Koordiniert vom Jüdischen Museum München und dem NS-Dokumentationszentrum München, beteiligen sich auch verschiedene Institutionen aus dem Landkreis an der Erinnerungsarbeit.

Im Februar wird etwa des getöteten Polizisten Anton Fliegerbauer gedacht. Auf das Gebäude des Polizeipräsidiums an der Ettstraße in München wird ein Foto von Anton Fliegerbauer projiziert.

Ebenfalls im Februar wird es in der Polizeihochschule Fürstenfeldbruck einen Vortrag geben. Das Programm sieht unter anderem eine Ansprache der Hinterbliebenen sowie einen Vortrag zu den polizeilichen Lehren aus dem Olympia-Attentat vor.

Im März widmet sich das Bauernhofmuseum Jexhof bei Schöngeising mit einer Außenausstellung dem Gewichtheber Ze´ev Friedman. Eliezer Halfin rückt dann im Mai in den Mittelpunkt. Als Ergänzung zur Ausstellung „5. September 1972 – Das Ende der Heiteren Spiele von München“ wird im Landratsamt über das Leben des Freistil-Ringers informiert. Mit einem Gedenkturnier erinnert der Historische Verein für Stadt und Landkreis im Juni an den Gewichtheber Yossef Romano. Das Museum Fürstenfeldbruck stellt im September im Rahmen der Ausstellung „Olympia 1972“ den Ringer Mark Slavin vor. Und im November werden Schüler des Graf-Rasso-Gymnasiums an den Kampfrichter Yakov Springer erinnern.

Das Programm zu den monatlichen Gedenken wird laufend aktualisiert. Zu finden ist es im Internet unter anderem unter www.lra-ffb.de sowie unter https://muenchen1972-2022.de. Darüber hinaus arbeiten 15 Künstler der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck zum Thema „50 Jahre Olympia-Attentat 72“. Die Ausstellung findet vom 3. bis 25. September in der Kulturwerkstatt Haus 10 statt.

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