Autofahrer versucht, Polizisten in Washington zu überfahren

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In ihrer Rede lobte Andrea Reuß die persönliche Entwicklung der Absolventen. Foto: MAk

Berufsschule

44 Absolventen bekommen den Staatspreis

Fürstenfeldbruck - Beste Stimmung bei den Brucker Berufsschülern: 335 Absolventen haben erfolgreich ihre Schulkarriere beendet. 14 Berufsbilder sind insgesamt vertreten – sie werden nun voll ins Arbeitsleben einsteigen.

„Die Zukunft liegt in unseren Händen“ – unter diesem Motto stand die Abschlussfeier der Berufsschule Fürstenfeldbruck. Und ihre Zukunft sinnvoll zu gestalten ist nun die Aufgabe der Schulabgänger, die jetzt verabschiedet wurden. Die beste Grundlage dafür haben sie mit ihren bestandenen Abschlüssen bereits selbst gelegt.

Wie vielfältig die diesjährigen Schulabgänger seien, zeige sich in deren 14 verschiedenen Berufen, betonte Schulleiterin Andrea Reuß. Allein 37 Groß- und Außenhandelskaufleute sowie 32 Bürokaufleute wurden verabschiedet. Auch 25 Steuerfachangestellte und 27 Frisöre machten in diesem Jahr ihren Abschluss. Weiterhin verließen auch 36 frischgebackene zahnmedizinische Fachangestellte die Schule und 42 Fachinformatiker wollen in IT-Berufen Fuß fassen.

Die meisten Schulabgänger finden sich mit 48 bei den Einzelhandelskaufleuten, wohingegen nur zwei Feinwerkmechaniker ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekamen. Auch zwölf Kfz-Mechaniker, elf Elektroniker, zehn Bankkaufleute, neun medizinische Fachangestellte sowie fünf Industriekaufleute wurden in die Berufswelt entlassen.

Erstmalig wurde auch eine Flüchtlingsklasse verabschiedet. Insgesamt verließen 17 Schüler mit Migrationshintergrund die Brucker Berufsschule. Darunter haben einige auch den Quali bestanden.

Die Flüchtlinge wurden am Anfang ihrer Ausbildung gefragt, was sie an Deutschland am Besten fänden, berichtet Schulleiterin Reuß. Die Asylbewerber nannten unter anderem die unbegrenzte Freiheit und das friedliche Zusammenleben. Die anderen Berufsschüler, die auch dabei waren, schienen davon peinlich berührt, sagte Reuß. Schließlich gelten diese Dinge in Deutschland als selbstverständlich. „Unsere Absolventen haben während ihrer Ausbildung einen Perspektivwechsel durchlebt“, erklärte die Schulleiterin.

Vizelandrätin Martina Drechsler betonte: „Die Voraussetzungen für die Schüler sind ideal. In Deutschland herrscht eine gute wirtschaftliche Lage.“ Durch den momentanen Fachkräftemangel würden sich die Unternehmen praktisch auf die Schulabgänger stürzen.

Die Besten unter den Besten erhielten eine besondere Auszeichnung: Sie erhielten den Staatspreis. Insgesamt 44 Absolventen bekamen die Ehrenauszeichnung überreicht. Viele von ihnen wohnen im Landkreis.

Für eine lockere Atmosphäre und gute Stimmung sorgte ein Schülerduo, das auf der Bühne musizierte. Und auch die Lehrerband trat auf: Tosender Applaus ertönte, als die neunköpfige Musikgruppe der Lehrkräfte die Bühne betrat. Die Band gab PopSongs zum besten – allerdings in ihrem ganz eigenen Stil mit Kontrabass und Keyboard. Ein paar Kleinkinder waren sogar so begeistert, dass sie begannen mitzutanzen.

von Matthias Kast

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