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Parkplatz oder Mülldeponie? Laster und Wohnwagen stehen auf privatem Grund am Hochfeldweg. Irgendjemand hat einen Fernseher dazu gestellt. 

In der Peter-Rosegger-Strasse und am Hochfeldweg

Ärger über dauerparkende Wohnwagen

Wohnwagen als Dauerparker sind im Stadtgebiet ein großes Ärgernis. Denn eigentlich dürfen die Anhänger nur zwei Wochen auf öffentlichem Gelände stehen, dann müssen sie umgesetzt werden. So zumindest lautet die Theorie. Doch in der Praxis kümmert das nicht alle Besitzer der mobilen Häuser.

Fürstenfeldbruck – In der Peter-Rosegger-Straße etwa stehen seit fünf Monaten zwei Wohnwagen-Anhänger, klagte Hermine Kusch (BBV) jetzt im Verkehrsausschuss. Zudem würden in der Straße vier weitere Anhänger parken. „Kann die Stadt da nichts unternehmen?“, fragte sie. „Am besten die Wohnwagen abschleppen lassen“.

Doch so einfach geht das nicht, erklärte Ordnungsamtsleiterin Birgit Thron. Denn beim Dauerparken auf öffentlichem Grund handelt es sich nur um eine Ordnungswidrigkeit. Die Stadt darf zwar Knöllchen ausstellen, aber nicht die Polizei zum Abschleppen auffordern. „Wir haben da nur sehr geringe Möglichkeiten.“ Die Halter haben inzwischen einen Bußgeldbescheid erhalten. Doch selbst wenn sie zahlen, ist das Ärgernis noch nicht aus der Welt geschafft. „Das Problem ist es, sie dann auch von der Fläche weg zu bekommen“, sagte Thron. Viele würden einfach zahlen und die Anhänger stehen lassen.

Anders liegt der Fall am Hochfeldweg. Hier stehen inzwischen acht Wohnwagen und weitere Anhänger auf einer privaten Fläche, klagte Kusch. Irgendjemand habe einen Fernseher dazu gestellt. Sie befürchtet, dass eine Spermüllsammlung entsteht. „Das ist eine rechtsfreie Gegend.“ Da das Areal nicht der Stadt gehört, sind den Mitarbeitern im Ordnungsamt die Hände gebunden. Doch Thron versprach, dass man sich die Situation anschauen will.

Stärker kontrollieren will man hingegen das Wohngebiet um die Veilchenstraße und die Rosenstraße. Denn hier würden Schüler der Fachober- und Berufsoberschule alles zuparken, klagte Alexa Zierl (Die Partei & Frei). Ihr Wunsch, etwas gegen die Lkws zu tun, die am unbefestigten Straßenrand des Kugelfang parken, wirddagegen nicht in Erfüllung gehen. Man sei dankbar, dass die Laster dort stehen und nicht im Wohngebiet, erklärte Thron. „Eine Alternative haben wir nicht.“ Und ein Lkw-Parkplatz würde um die 250 000 Euro kosten, ergänzte Georg Stockinger (FW). Aufgrund dieser Summe hatte der Stadtrat diesen Gedanken wieder verworfen. Und ein Grundstück dafür fehlt ohnehin auch. (Ingrid Zeilinger)

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