„Wasserballer am Beckenrand sind wie Wale am Strand.“Spielmacher andreas peters Die Arbeit im Wasser ist unter der Regie des neuen Übungsleiters härter und intensiver geworden. tb-foto

Die Saison startet

Alter Hase neuer Trainer der Wasserratten

Der Start in die Oberliga-Saison könnte für die Brucker Wasserballer trotz noch kühler Außentemperaturen kaum heißer ausfallen. Um 20 Uhr treffen sie am Freitag im Giesinger Anton-Fingerle-Bad direkt auf die Lokalrivalen der SG Stadtwerke München II.

Fürstenfeldbruck– Christian Bews ist schon jetzt Feuer und Flamme: „Das ist ein besonderes Schmankerl. In den vergangenen Jahren waren das immer ziemlich enge Spiele.“ Bews amtiert seit September als Cheftrainer der Wasserball-Sparte des Wasserratten e.V. Der 31-Jährige ist die größte Neuerung im Vergleich zur Vorsaison.

Vor ihm hatten Clemens Satzger und Fabian Kautz den Job übernommen – als Spielertrainer. „Das war allerdings keine wirklich probate Lösung“, sagt Kautz. „Wenn es richtig heiß hergeht, kannst du im Wasser einfach nur ganz schlecht die Übersicht bewahren.“ Diese Einschätzung teilt auch Satzger: „Es ist schon etwas schwierig, wenn du in der einen Hand den Ball hältst, mit der anderen den Gegenspieler unter Wasser drückst und dann noch versuchst, das Team zu coachen.“

Das Training hat sich nun merkbar verändert. Vor den Übungseinheiten im Nass wird „trockenes“ Krafttraining gemacht. „Wasserballer am Beckenrand sind wie Wale am Strand. Da macht nicht jeder eine gute Figur“, sagt Spielmacher Andreas Peters. Auch das Schwimmprogramm wurde intensiver: „Wir haben sämtliche Kacheln im Becken der Amperoase durchgezählt.“ Für die nächste Inventur: Eine Bahn hat exakt 101.

Zuletzt fehlten aber reihenweise wichtige Spieler im mit zehn Mann ohnehin kleinen Stammkader. Satzger und Kautz sind in der Endphase ihrer Doktorarbeiten, Ahmed Mesbach und Daniel Müller beruflich weit unterwegs. Dafür machten Nachwuchskräfte wie Josef Sandor, Markus Hillmeier, Fredi Heusmann und Philip Tomac große Fortschritte. Gleichzeitig werden mit Lorenz Huber, Theo Bärmann und Tim Böttner drei 14-Jährige herangeführt.

Fürs Derby bei der Münchner Zweitliga-Reserve erwartet der Trainer trotzdem einen Sieg. Im Vorjahr entschieden die Brucker beide Partien für sich.

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