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Termin ist am 17. Mai

Amtsgericht fordert SCF zu Wahltermin auf

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Das Amtsgericht München hat das Präsidium des insolvenzbedrohten SC Fürstenfeldbruck aufgefordert, die Mitglieder binnen zwei Wochen zu einer Jahreshauptversammlung einzuladen.

Fürstenfeldbruck– Ehrenpräsident Albrecht Huber und BBV-Stadtrat Karl Danke hatten eine Festlegung des Wahltermins beim Amtsgericht beantragt. Noch bevor das amtliche Schreiben ihn nun erreichte, hatte Präsident Jakob Ettner den Termin aber schon auf Donnerstag, 17. Mai, fixiert. Er sagt, die Einladungen wären mittlerweile bereits an die beim Verein offiziell registrierten Mitglieder sowohl per Mail als auch auf dem zuletzt beanstandeten Postweg unterwegs.

Doch gerade das Mitgliederverzeichnis könnte zum Knackpunkt für die Liste der Wahlberechtigten werden. Denn nicht alle Angehörigen der von Ettner Mitte der Woche aufgelösten Alten Liga stünden in seiner offiziellen Liste. Und nicht von allen Seniorenfußballern werde der jährliche Beitrag aufs offizielle Vereinskonto gebucht. Etliche, so behauptet Ettner, würden nur in eine von der Alten Liga verwalteten Kasse einzahlen. Wäre dem so, würde auch die Spielberechtigung beim Bayerischen Fußballverband (BFV) infrage stehen. Denn die ist zwingend an eine Klubmitgliedschaft gebunden (sofern kein Gastspielrecht eines anderen Vereins vorliegt). Bislang, so ein BFV-Sprecher, gäbe es aber keinen Grund zum Einschreiten.

Unterschiedliche Meinungen gibt es auch darüber, ob Huber und Alte-Liga-Chef Gerhard Knöchel beim Auflösungsverfahren der Abteilung stimmberechtigt gewesen wären. Laut Satzung wird zwischen Präsidium und Vorstandschaft unterschieden. Zum Präsidium zählen mittlerweile nur noch Ettner und seine Stellvertreterin Ursula Valier. Die Vorstandschaft – dazu gehören Ehrenpräsident Huber und Knöchel – ist für Auflösungen von Abteilungen zuständig und muss alle zwei Jahre gewählt werden. Beim SCF wurden Ehrenpräsidenten bislang aber lediglich ernannt (zuletzt 2008). Zudem beklagen Huber und Knöchel, dass sie zur Auflösungssitzung keine Einladung bekommen hätten.

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