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Die Corona-Krise hat massive finanzielle Auswirkungen.

Fürstenfeldbruck

Antrag: Stadt soll einen Hilfsfonds zu Corona auflegen

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Der Fraktion Die Partei/Die Linke schwebt hier ein Hilfsfonds vor. In einem Antrag fordern Florian Weber (Die Partei) und Adrian Best (Die Linke), dass 350 000 Euro in diesem Fonds bereitgestellt werden.

Fürstenfeldbruck– Die Corona-Pandemie trifft nicht nur die großen Firmen, sondern auch viele kleine Unternehmen. Diese würden nur unzureichend staatliche Hilfe erreichen, schreiben die Antragssteller an OB Erich Raff und ihre Stadtratskollegen. „Daraus resultiert, dass in Fürstenfeldbruck etwa 300 Unternehmen von der Insolvenz bedroht sind und unter Umständen schließen müssen.“ Um Einkommensverluste, eine aufkommende Orientierungslosigkeit sowie eine Verödung der Innenstadt, zu verhindern, soll der Stadtrat einen Corona-Hilfsfonds in Höhe von vorerst 350 000 Euro anlegen.

Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende, die in Vollzeit in Fürstenfeldbruck arbeiten, Selbstständige, die alleine arbeiten, und Künstler. Sie dürfen bis maximal zwei Vollzeit-Angestellte oder entsprechende Teilzeit-Angestellte beschäftigen. Der Hilfsfonds soll auch für Branchen gelten, die vom Betriebsverbot betroffen waren oder die einen Umsatzrückgang von mindestens zwei Drittel zum Vorjahr nachweisen können.

Als Fördersumme schweben Weber und Best bei Gewerbetreibenden mit Ladengeschäft 1000 Euro, ohne Ladengeschäft 500 Euro vor. Das Geld müsse nicht zurückgezahlt werden. Das Geld wollen sie aus Einsparungen durch das ausgefallene Volksfest sowie die verkaufsoffenen Sonntage nehmen. „Es geht hierbei um die lokale Wirtschaft und das Bild unserer Stadt als Gemeinde mit hoher Bürgermitbeteiligung“, schreiben die Antragsteller. „Dieser Teil unserer Identität ist sehr wichtig. Ihn aufzugeben wäre ein Verlust für die vielen Ladeninhaber und ihrer Mitarbeiter in finanzieller sowie sozialer Hinsicht und auch für uns als Kunden würde ein Stück Fürstenfeldbruck wegbrechen.“ Der Antrag wird am Dienstag, 7. Juli, ab 18 Uhr im Haupt- und Finanzausschuss behandelt – zusammen mit einem weiteren Antrag über Volksgutscheine.  imu

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