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Wollen beim Mammuth-Bandwettbewerb erstmals ins Finale (v.l.): Sven Hornig, André Justen und Marko Stojnic.

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Arschfistgrindblunt- Harte Musik mit Spaßfaktor

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Zweimal ist die Brucker Nachwuchsband Arschfistgrindblunt beim Münchner Mammuth-Bandwettbewerb bislang im Halbfinale gescheitert. Jetzt will es das Trio wissen. Beim dritten Anlauf soll es bis ins Finale gehen.

Fürstenfeldbruck – Funmetal – also harte Musik mit einem gehörigen Spaßfaktor – mit deutschen Texten haben sich Sänger und Gitarrist Marko Stojnic (22), Bassist Sven Hornig (25) und Schlagzeuger André Justen (19) auf die Fahnen geschrieben. Dementsprechend ist auch der sperrige Name der Brucker Band natürlich alles andere als ernst gemeint – was beinahe nach hinten losgegangen wäre. „Wir hatten uns beim Mammuth-Wettbewerb beworben, wurden wegen des Namens erst aber nicht so recht ernst genommen“, erzählt Frontmann Stojnic.

Doch dann überzeugten die jungen Nachwuchsmusiker auf der Bühne. „Die Veranstalter fanden uns auch ganz gut, und so sind wir heuer zum dritten Mal dabei.“

Und auch im dritten Anlauf haben sie die Vorrunde wieder überstanden. Dabei setzten sich die Brucker Nachwuchsmusiker gegen die fünf Bands Fudge, This is how it ends, Dysfunctionals, The Outset und Hippé Herrén durch.

Das Trio entstand aus einer Schnapsidee

Das Brucker Trio entstand aus einer Schnappsidee, wie Stojnic berichtet. „Wir wollten eigentlich nur ein wenig auf der Bühne improvisieren.“ Neben Bassist Hornig waren noch zwei andere Musiker mit an Bord, die aber schnell wieder absprangen. „Als sich dann die spontane Möglichkeit für ein Konzert ergab, sagte ich mir: Das zieh’ ich jetzt durch“, so der Sänger und Gitarrist. In der Folge machte die Band einige Besetzungswechsel durch. Los ging es noch mit einem anderen Schlagzeuger und einem zweiten Gitarristen. Das Quartett schrumpfte aber bald zu einem Trio. Und schließlich ersetzte Justen den ursprünglichen Mann hinterm Schlagzeug.

Die drei jungen Musiker nehmen derzeit in Eigenproduktion ihr erstes Album auf. Dafür haben sie sich einiges vorgenommen. Zehn bis elf Songs wollen sie dafür einspielen. Am 23. Juni bei einem Festival im Brucker Jugendzentrum Nord will die Band ihre CD mit dem Titel „Greatest Hits“ im Rahmen einer Release-Party präsentieren.

Ob sie es ins Mammuth-Finale geschafft haben, wissen Stojnic, Hornig und Justen dann aber noch nicht. Das findet nämlich erst im Januar 2018 statt. Erst einmal müssen sie das Semifinale am 17. und 18. November überstehen. 

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