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Asyl am Fliegerhorst: Flüchtlinge sammeln Müll auf

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Fürstenfeldbruck – Flaschen, Plastikverpackungen, Kartons: Immer wieder haben sich Anwohner und Passanten in den vergangenen Wochen über den Müll rund um die Erstaufnahme-Einrichtung am Fliegerhorst beschwert.

Besonders viel Unrat lag entlang des Weges, der durch ein Wäldchen zu einem Discounter führt. Denn dieser Pfad wird von den Bewohnern der Unterkunft gerne genutzt. Auch das Areal rund um das Luftwaffen-Ehrenmal war verschmutzt.

Das hat sich mittlerweile geändert, wie Willi Dräxler, Integrationsreferent der Stadt, in der jüngsten Ausschusssitzung mitteilte. „Nach einem Gespräch mit Regierungsvizepräsidentin Maria Els wurde die gemeinnützige Arbeit wieder eingeführt“, so Dräxler. „Ich sehe hier die Verantwortung ganz klar bei der Regierung und nicht bei der Stadt.“

Wie der neue Einrichtungsleiter der Dependance Dräxler mitteilte, kümmern sich fünf Asylbewerber und eine Begleitperson nun um den Müll. „Ich war vor Ort, es ist sauber“, sagte Dräxler im Ausschuss. Die Flüchtlinge bekommen für die gemeinnützige Arbeit, die sie offiziell ausführen dürfen, 80 Cent pro Stunde.

Bis vor etwa einem halben Jahr hatte es ein derartiges System schon einmal gegeben. „Doch das ist wohl eingeschlafen“, sagt Dräxler. Mit der jetzigen Lösung zeigten sich auch die Mitglieder des Ausschusses zufrieden. Ursprünglich war deshalb ein extra Ortstermin anberaumt worden, der nun nicht mehr nötig ist. 

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