Niclas Willam-Singer: Der evangelische Pfarrer grillt meistens Gemüse.

Sommerfrage

Auch Fleischesser brauchen Gemüse

Fürstenfeldbruck -  Ob privat oder im Kreis der Gemeinde: Der evangelische Pfarrer Niclas Willam-Singer (59) schwört auf den Holzkohlegrill. Doch bei ihm kommt nicht nur Fleisch auf den Rost. Warum, erklärt er im Tagblatt-Interview.

Herr Willam-Singer, grillen Sie gerne?

Ja. Ehrlich gesagt aber selten selbst, eher auf Einladung. Und dann werde ich begrillt (lacht).

Bedeutet so ein Grillabend eine große Party oder grillen Sie lieber im kleinen Kreis?

Das ist unterschiedlich. Privat grillen wir eher im kleinen Kreis, allerdings nur fünf oder sechs Mal im Jahr. Im dienstlichen Rahmen fällt es immer etwas größer aus, zum Beispiel wenn wir ein Grillfest mit dem Seniorenkreis feiern. Dann sind wir eine große Gruppe und jeder bringt etwas zu Essen mit.

Die alte Bekenntnisfrage: Gas- oder Holzkohlegrill?

Ganz klar: Holzkohlegrill.

Und was kommt drauf?

Meist Gemüse. Zucchini, Auberginen, Paprika, Pilze. Eigentlich alles Mögliche. Ich bin zwar kein Vegetarier, aber ich finde, man sollte aus gesundheitlichen und auch ökologischen Gründen nicht zu viel Fleisch essen.

Gibt es ein besonderes Grillerlebnis, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Oh ja. Ein guter Freund von mir, der am 12. Dezember Geburtstag hat, hat bis vor ein paar Jahren jedes Jahr in seinem Garten oder auch an der Isar gegrillt. Wir haben dann auch draußen gegessen – allerdings im Stehen. Daran erinnere ich mich sehr gerne zurück, das war wirklich toll und auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Sowas machen wir aber mittlerweile nicht mehr. Im Alter sitzt man einfach doch lieber im Warmen (lacht).

Gespräch: Daniela David

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