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Organisiert die Aktion in der Großen Kreisstadt: Bauhof-Chef Peter Langenegger.

In Fürstenfeldbruck

Auf geht’s zum Ramadama!

Der Frühling beginnt. Das bedeutet für viele auch, dass der Frühjahrsputz ansteht. Auch die Große Kreistadt Fürstenfeldbruck organisiert ein Ramadama, nämlich am kommenden Samstag, 25. März. Bei der Aktion „Saubere Landschaft“ werden die öffentlichen Flächen im Stadtgebiet von freiwilligen Helfern gesäubert. Der Leiter des Baubetriebshofs, Peter Langenegger, hat schon vorab verraten, wo es am dreckigsten ist und welche kuriosen Funde es bereits gab.

Fürstenfeldbruck – 

-Herr Langenegger, wie sieht es auf den Brucker Fluren zurzeit aus? Braucht es einen „Frühjahrsputz“?

Den braucht es schon. Wenn der Schnee schmilzt, dann sieht man ja, was rauskommt. Es gibt immer wieder Stellen, die besonders belastet sind.

-Wo geht es zum Müllsammeln hin?

Wir gehen zum Beispiel die größeren Straßen ab, um an den Rändern aufzuräumen. Dann gibt es gewisse Flächen, die es besonders brauchen, zum Beispiel im Bahnhofs-Umfeld oder Am Kugelfang.

-Welche kuriosen Funde gab es in der Vergangenheit?

Da geht es von groß nach klein, der Spielraum ist sehr groß. Wir haben schon Kühlschränke und Betten gefunden. Sie glauben auch gar nicht, wo die Leute überall ihren Müll ablagern.

-Haben Sie schon mal einen Dreckspatz auf frischer Tat ertappt?

Bis jetzt ganz selten. 95 Prozent der Täter erwischen wir nicht. Aber letztens haben wir einen erwischt, der eine ganze Küchenzeile abladen wollte.

-Wie viele Brucker kommen im Schnitt, um beim Ramadama mitzuhelfen?

Das ist verschieden. Oft sind auch Kinder von den Schulen da. Letztes Jahr waren Vereine und Flüchtlinge aus der Erstaufnahme mit dabei, da waren wir über 100 Leute.

-Wie läuft die Aktion ab, wo sind die Helfer überall unterwegs? Und wie wird das Zeug abgeholt?

Wir treffen uns in der Früh am Bauhof. Dort werden die Helfer dann auf die verschiedenen Gebiete eingeteilt und von uns mit dem Auto dort hingefahren. Nach dem Einsammeln holen wir die Müllsäcke mit dem Transporter ab und liefern diese am Wertstoffhof ab. In Puch und Aich wird zum Beispiel mit Zugmaschinen eingesammelt.

-Warum müssen sich die Leute zum Helfen anmelden?

Es geht nicht um ein oder zwei Leute, das ist kein Problem, wenn die spontan kommen. Aber wenn mehr kommen, zum Beispiel 15 bis 20 Personen von einem Verein, dann sollte man vorher Bescheid geben. Wir müssen ja auch ein wenig planen und die Müllsäcke und Handschuhe davor herrichten.

Das Gespräch führte

Fabian Dilger

Die Helfer

treffen sich an diesem Samstag, 25. März, um 8.30 Uhr in Fürstenfeldbruck am Bauhof Auf der Lände. Nach dem Aufräumen gibt es ab etwa 12 Uhr Brotzeit. Größere Gruppen melden sich noch am heutigen Mittwoch bei Peter Langenegger unter Telefon (0 81 41) 3 57 57 32 oder (0160) 7 13 57 10. Auch per Mail an bauhof@fuerstenfeldbruck.de kann man Bescheid geben.

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