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Auch Löwe Oskar, Maskottchen der Stadtwerke, durfte beim Richtfest nicht fehlen. Er hielt die Krone mit (v.l.) Polier Herrmann Ott, Niederlassungsleiter Josef Rieger und Bauleiter Ingo Lütz-Kendorf (beide von der Firma Zechbau), OB Erich Raff und Stadtwerke-Geschäftsführer Enno Steffens. 

An der Cerveteristraße

Auf der Hundewiese: Stadtwerke Fürstenfeldbruck feiern Richtfest

Der Stadtwerke-Neubau im Westen nimmt Gestalt an. Der Rohbau an der Cerveteristraße steht, die Arbeiten sind nur leicht im Verzug. Im Sommer 2019 soll der Umzug folgen. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Fürstenfeldbruck – Lange haben sie auf diesen Tag gewartet: In eineinhalb Jahren können die derzeit 137 Mitarbeiter der Stadtwerke endlich ihre neuen Räume beziehen. Auf dem 14 000 Quadratmeter großen Areal an der Cerveteristraße wachsen die Stadtwerke in die Höhe. „Das Haus wird genial, eine Augenweide, eine Perle in der Brucker Heide“, reimte Josef Rieger, Niederlassungsleiter der Firma Zechbau, beim Richtfest.

Nach langem Tauziehen um den Standort, einem Bürgerentscheid und Diskussionen steht nach dem Spatenstich Ende Juli 2017 nun die Hülle, wie es OB Erich Raff (CSU), zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, ausdrückte. „Es ist ein Bekenntnis der Stadtwerke zu Fürstenfeldbruck und der Region.“ Und es sei so gestaltet, dass sich die Mitarbeiter und die Kunden darin wohlfühlen könnten.

Rund 17,1 Millionen kostet der Bau, inklusive Ausgleichsflächen und einer Stichstraße. „Wir setzen uns kein Denkmal“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Enno Steffens. „Wir schaffen nur die Grundlage für künftiges Arbeiten.“ Die Mitarbeiter würden dort ideale Voraussetzungen vorfinden. Ursprünglich waren drei Gebäude geplant, doch Steffens ließ das noch einnmal ändern. Nun entsteht ein langes, L-förmiges Gebäude. „Das ist besser für die innerbetrieblichen Abläufe und die Kommunikation.“ Zur Straße hin sind Büros untergebracht. Zudem finden die Kunden dort ein Foyer mit Empfangsbereich vor – in der Bullachstraße gibt es das nicht. Danach folgt der Trakt mit Werkstätten, Sozialräumen und Garagen. Darüber sind nochmals Büros angesiedelt und ein sozialer Bereich. Kantine, Cafeteria – eine genaue Bezeichnung hat Steffens dafür noch nicht gefunden. Es soll eine Pausenzone sein, in der man aber auch arbeiten kann. Dahinter folgt noch das Lager. In Stein gemeißelt sind die Räume nicht. Im Inneren kann man die Wände versetzen, auch eine Erweiterung ist möglich. „Wir sind flexibel für künftige Entwicklungen“, betont Steffens. Und der Stadtwerke-Chef spielt mit dem Gedanken, drei bis vier Büros zu vermieten.

Ende März/Anfang April soll der Bau fertiggestellt sein. Derzeit haben die Arbeiten zwei Wochen Verzug, das sei bei einer Bauzeit von zwei Jahren zu vernachlässigen, meinte Steffens. Auch Raff sprach von einem Bau ohne große Blessuren. Denn Ärger gab es nur, weil Baufahrzeuge über das benachbarte Biotop rollten (siehe Kasten). Der Umzug soll im Sommer folgen. „Es wird ein Ruck durch die Mannschaft gehen,“ glaubt Steffens. Denn schon lange haben sie keine guten Arbeitsbedingungen mehr.

Der Stadtwerke-Chef sprach von einem äußeren und inneren Standortwechsel. Denn man sei gerade dabei, auch die Organisation im Unternehmen weiter zu entwickeln. „Am neuen Standort haben wir die ideale Basis für die Zusammenarbeit.“ Das will er feiern – mit einem Fest für seine Angestellten, aber auch einem großen Fest für die Öffentlichkeit. (imu)

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