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Die Stadt muss rund zwei Millionen Euro berappen.

Fürstenfeldbruck

Augsburger Straße: Sanierung beginnt frühestens in drei Jahren

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Seit langem will die Stadt die Augsburger Straße zwischen Dachauer Straße und Am Ährenfeld für Fußgänger und Radfahrer verbessern. Der barrierefreie Ausbau soll in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Freising erfolgen, das die geplante Sanierung der Straße vorziehen will.

Fürstenfeldbruck –  Nun hat das Amt eine Planungsvereinbarung vorgelegt.

Für den Ausbau muss die Stadt rund zwei Millionen Euro zahlen. Davon sind rund 300 000 Euro Planungskosten. OB Erich Raff riet dazu, trotz der finanziellen Lage durch die Corona-Krise das Geld in die Hand zu nehmen. „Wir werden es nächstes und übernächstes Jahr nicht umsetzen können.“ Aber sobald es gehe, habe man fertige Pläne in der Schublade. Zumal der prognostizierte Eigenanteil durch Fördermittel sinken könne, merkte Jan Halbauer (Grüne) an.

Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD) wies darauf hin, dass man die Themen Barrierefreiheit für Fußgänger und Radfahrer beachten müsse. Beim Bahnhof Buchenau habe man gesehen, dass häufig nur ein Mindestprogramm gebaut werde. Zusatzwünsche, die eigentlich selbstverständlich seien, müsste die Stadt übernehmen. Hier solle man bei den Planungen aufpassen.

Die Planung

Thomas Brückner (Grüne) erkundigte sich nach den Planungen. Diese hätten bereits Ende des vergangenen Jahres vorgestellt werden sollen. „Wir warten seit 28 Jahren auf die Straße“, erinnerte er. Der Antrag sei im Jahr 1992 auf einer Bürgerversammlung gestellt worden. „Wir wollen einen Entwurf als Diskussionsgrundlage sehen.“ Die Planung werde mit dem Stadtbauamt abgestimmt, erwiderte Raff. „Pläne kenne ich auch nicht.“

Alexa Zierl (ÖDP) regte an, in die Planungsvereinbarung mit aufzunehmen, dass man insbesondere auf die Fußgänger und Radfahrer Rücksicht nehmen solle. Außerdem solle der Straßenquerschnitt entsprechend angepasst werden, damit nicht die Fahrbahn gleich breit bleibe und am Fuß- oder Radweg gespart werde. Dass dies gehe, hätten Pläne des Verkehrsforums gezeigt. Diese könne man jedoch nicht zum Gegenstand der Vereinbarung machen, warf Andreas Lohde (CSU) ein. Man könne sie als Gedankenanstoß sehen, meinte Raff. Zierls Änderungswünsche wurden gegen vier Stimmen beschlossen. Der Stadtrat segnete die Planungsvereinbarung ab.  imu

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