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Caritas

Ausbildung zum Hospizbegleiter

Es gibt Themen, mit denen setzen sich die wenigsten Menschen gerne auseinander. Sterben und Tod gehören dazu. Doch der Tod gehört zum Leben. 

FürstenfeldbruckFür manche sogar zu ihrem täglichen Leben, wenn ein Angehöriger unheilbar krank ist. Unterstützung geben ihnen die Ambulanten Hospizbegleiter. Dafür startet eine neue Ausbildung.

Damit Angehörige und die Patienten nicht allein gelassen werden, gibt es im Landkreis das Netzwerk Hospiz- und Palliativversorgung. Zu diesem gehört auch der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst das Caritas. Dieser ist für eine gute Versorgung der schwerkranken Menschen auf die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Hospizbegleitern angewiesen. Diese Menschen besuchen die Betroffenen Zuhause oder im Hospiz, geben den Angehörigen Halt und haben ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Patienten.

Der Grundkurs für die Ausbildung zum Hospizbegleiter kann entweder am Samstag und Sonntag, 26./27. Januar, oder am Freitag und Samstag, 2./3. Februar, besucht werden. Er umfasst zehn Stunden, die Teilnahme kostet 40 Euro. Dort gibt es einen ersten Überblick. Danach folgt der so genannte Vorbereitungskurs, der am Freitag, 16. März, beginnt. Er umfasst 110 Stunden und findet einmal monatlich statt.

In den Kursen lernen die Teilnehmer, wie sie auf die Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche Sterbenskranker und deren Angehöriger eingehen. Mitfühlende Unterstützung steht im Vordergrund. Aber auch ganz praktische Aspekte des täglichen Lebens, wie Pflegemittel (Rollstuhl, Pflegebett) und Möglichkeiten finanzieller Unterstützung, werden in den Kursen thematisiert. Zudem werden der Grundgedanke und die geschichtliche Entwicklung der Hospizidee besprochen. Die Teilnehmer lernen auch das Versorgungsnetz für Schwerkranke im Landkreis kennen. 

  Katja Brenner

Anmelden

kann man sich beim Palliativberatungsteam der Caritas unter den Telefonnummern (0 81 41) 32 07 32 und (01 60) 90 55 28 84.

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