Gottfried Obermair sieht die Ausstellung alsBeitrag zur Energiewende.

Ziel 21

Ausstellung als Wegweiser zur Energiewende

Die Energiewende-Ausstellung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt kommt nach Fürstenfeldbruck. 

Fürstenfeldbruck– Für Gottfried Obermair, den Vorsitzenden des Veranstalters Ziel 21, ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

-Herr Obermair, worum geht es bei der Energiewende-Ausstellung?

Die Ausstellung klärt über die drei Kernthemen der Energiewende auf: Energiebedarf senken, Energieeffizienz steigern, erneuerbare Energien ausbauen. An den Ständen können sich Besucher informieren und neue Technologien testen. Das Angebot ist interaktiv, man kann praktisches und theoretisches Wissen erwerben.

-Welche Stände gibt es konkret?

Unter anderem gibt es Stände zum Stromsparen im Haushalt, zur Heizung und zur Isolation. Ein Exponat ist auch der aktuelle Energieatlas. Da kann man sehen, welche Regionen wie viel Energie verbrauchen und wo günstige Standorte für Windräder liegen. Insgesamt bekommt man einen guten Überblick über das Potenzial und den aktuellen Stand der Energiewende.

-Warum ist die Ausstellung in Fürstenfeldbruck besonders?

Das Besondere an Fürstenfeldbruck ist, dass wir die Ausstellung mit Partnern aus dem Handwerk erweitern. Bei der Eröffnung demonstrieren diese die praktischen Vorteile der neuen Technologien. Die Besucher können hocheffiziente Pumpen im Modell anschauen oder verschiedene Farben von LEDs vergleichen. Dabei bringt das Fachwissen der Handwerker einen deutlichen Mehrwert. Man kann zum Beispiel lernen, dass hocheffiziente Pumpen im Vergleich zu konventionellen Modellen 90 Prozent Strom sparen. Das rechnet sich schnell.

-An wen richtet sich Ihr Angebot?

Die Ausstellung ist für jeden, der sich für die Energiewende interessiert. Das gilt auch für Hausbesitzer, die überlegen, auf moderne Technologien umzurüsten. Wir haben auch die Schulen eingeladen. Einige kommen schon zur Eröffnung. Ab der fünften Klasse macht das Sinn. Für Gruppen bieten wir Führungen an. Hoffentlich nehmen möglichst viele Menschen das Angebot an.

-Wie haben Sie es geschafft, die Ausstellung nach Bruck zu holen?

Wir haben uns vor über einem Jahr für die Ausstellung beworben. Derzeit gibt es viele Interessenten, deswegen dauerte es ein wenig, bis wir den Zuschlag erhielten. Die Ausstellung passt gut in unser Gesamtkonzept, das sich stark auf Bildung konzentriert. Also blieben wir dran. Jetzt hat es endlich geklappt.  mas

Die Ausstellung

findet vom 13. bis 22. März im Landratsamt statt. Die Eröffnung erfolgt am Montag, 12. März, um 17 Uhr in der Galerie der Behörde. Der Eintritt ist frei, Führungen sind nach Rücksprache mit Ziel 21 unter der Telefonnummer (0 81 41) 51 92 25 möglich.

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