An der B2 wird in den Ferien gebuddelt. Die empfohlene Ausweichroute verläuft über die Bahnhof- und Oskar-von-Miller-Straße. 

Ferien-Baustelle 

B 2: Hier brauchen Sie bald Geduld

Fürstenfeldbruck - Fürstenfeldbruck bekommt eine Ferienbaustelle – und sie betrifft nicht nur die Einwohner der Kreisstadt. Gebuddelt wird an der Hauptdurchgangsstraße, der B 2. Ohne Behinderungen wird das auch in der verkehrsärmeren Zeit nicht abgehen.

Ab Donnerstag, 4. August wird die Kreuzung der Münchner Straße (B 2) und der Albrecht-Dürer-Straße in der Nähe des Landratsamtes zum Nadelöhr. Bis 11. August müssen sich an dieser Stelle die Verkehrsströme aus beiden Richtungen eine Fahrspur teilen.

Nötig wird das, weil in der Albrecht-Dürer-Straße marode Wasserleitungen durch neue ersetzt werden. Diese müssen dann an den Hauptstrang des Versorgungsnetzes unter der Münchner Straße angeschlossen werden. In der ersten Phase bis 7. August ist der Fahrstreifen stadtauswärts Richtung Germering dicht, ab 8. August die Spur in die Innenstadt.

Zwischen Montag, 8. und Donnerstag, 11. August kommt an einem Tag noch eine zweite Engstelle dazu. Auf Höhe der ans Landratsamt stadteinwärts anschließenden Tankstellen wird ebenfalls gebuddelt. Das Straßenbauamt führt dort Probebohrungen durch. Während der Bohrungen muss sich der Verkehr auf einer Spur zusammenquetschen.

Die Bohrungen stehen im Zusammenhang mit der Ertüchtigung dieses Abschnitts der B 2. Es wird geprüft, ob sich bei den Tankstellen Altlasten im Untergrund befinden. Das erklärt Alexander Eder vom Straßenbauamt. An diesem Stück der B 2 soll ein Radweg entstehen. Das würde allerdings bedeuten, dass dann kein Platz wäre für die derzeit entlang beider Straßenränder parkenden Autos. Deshalb stecken die Planungen noch in einem Vorstadium. Eder: „Es wird noch Jahre dauern, bis wir da wirklich anfangen können.“

Um die Unannehmlichkeiten für Autofahrer jetzt möglichst gering zu halten, wurden sowohl die Bohrungen als auch die Wasseranschlüsse in die Ferienzeit verlegt. In diesen Sommerwochen passieren erfahrungsgemäß weniger Fahrzeuge den betroffenen Straßenabschnitt. Der Schülerverkehr zum Schulzentrum Tulpenfeld fehlt völlig. Trotzdem rechnet man im Rathaus mit Behinderungen.

Zu einer regelrechten Umleitung entschloss man sich im Rathaus jedoch nicht. Die Ausweichstrecke über Oskar-von-Miller-Straße, Bahnhofstraße und Fürstenfelder Straße wird lediglich empfohlen. Diese Route nehmen auch alle Buslinien. Lediglich der 844er fährt die Haltestelle Deichensteg an. Behelfsampeln wird es an den Engstellen nicht geben. Zusammen mit den Schaltungen der vorhandenen Ampelanlagen würden diese nur Chaos anrichten, so eine Rathaus-Sprecherin.

So baut man auf die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer, die die Engstellen wechselseitig, teils auf der Gegenfahrbahn passieren müssen. Sollte das nicht funktionieren, wird die Strecke doch gesperrt und die Umleitung Pflicht. „Schilder und Barken stellen wir parat, das kann dann schnell gehen“, erklärte die Rathaus-Sprecherin.  (sk)

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