An der Schule Nord

Bauarbeiten für Hort beginnen

Großbaustelle an der Schule Nord: Die Arbeiten für den Anbau beginnen. Sind Hort und Klassenzimmer fertig, geht es beim Kindergarten weiter – es folgt ein großes Stühlerücken.

Fürstenfeldbruck – Die Grund- und Mittelschule Nord an der Theodor-Heuss-Straße platzt aus allen Nähten. Aus diesem Grund hat der Stadtrat einen Anbau beschlossen. Dort werden der Hort und darüber sieben Klassenzimmer untergebracht. Das Vorhaben kostet rund 5,6 Millionen Euro und soll im September 2019 – pünktlich zum Schuljahresbeginn – bezugsfertig sein.

Hort bekommt 40 Plätze mehr

Derzeit ist der Hort mit 60 Plätzen im Gebäude des benachbarten Kindergartens Nord untergebracht wie auch das Jugendzentrum. Doch das Haus soll abgerissen werden. Also nutzt man bei der Stadt die Gelegenheit und schließt den Hort direkt ans Schulhaus an. „Dort gehört er auch hin“, sagt Michael Maurer, bei der Stadt zuständig für die Schulen und Kindertagesstätten. Gleichzeitig wird er vergrößert, so dass künftig 100 Mädchen und Buben nach dem Unterricht dort essen, Hausaufgaben machen und spielen können. „Der Bedarf ist groß“, erklärt Maurer.

Auch die Mittagsbetreuung, die derzeit auf dem Areal in einem Container untergebracht wird, zieht dann wieder in das Schulhaus. Die sieben zusätzlichen Klassenzimmer können von Grund- und Mittelschule genutzt werden. Auch innerhalb des Gebäudes folgt ein Stühlerücken: Die offene Ganztagsschule zieht ebenfalls um. Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf gut 4,2 Millionen Euro, Fördermittel gibt es in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Für den Hort nimmt die Stadt nochmal gut 2,8 Millionen Euro in die Hand, hier liegt der staatliche Zuschuss bei etwa einer Million.

Kindergarten wird abgerissen

Wenn im September 2019 alles steht, geht es im Kindergarten Nord weiter. Das Gebäude wird abgerissen und neu gebaut. Das Jugendzentrum wird dort wieder seine Heimat finden. Wann alles fertig ist, lässt sich laut Maurer noch schwer sagen. „Wir haben 2021 angepeilt.“ Denn dringlicher sind zwei andere Kinderhäuser am Hochfeld und an der Senserbergstraße: Sie müssen bereits im Herbst 2019 in Betrieb gehen.

Die Regierung von Oberbayern hatte grünes Licht für einen vorzeitigen Baubeginn gegeben. So kann die Stadt ohne Förderbescheid loslegen. Nun starten die ersten Arbeiten: Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über den Höhenringweg. Daher muss dieser Fuß- und Radweg zwischen der Theodor-Heuss- und der Höhenringstraße bis voraussichtlich zum Frühjahr 2019 gesperrt werden. Für die Schüler wird ein gesicherter Weg entlang der Baustelle zu den Fahrradabstellplätzen eingerichtet.

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