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Partys in der Stadt

Auf zum großen Fürstenfeldbrucker Faschings-Endspurt

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Einen Faschingszug gibt es in Fürstenfeldbruck zwar nicht mehr. Doch gefeiert wird trotzdem. Ob Weiberfasching, Gardetreffen, Kinderball oder Freiluft-Party: Die Vereine bieten von Donnerstag bis Montag allerlei für kleine und große Narren.

Fürstenfeldbruck –Es geht wieder bergauf mit Fasching in Fürstenfeldbruck, ist sich Daniel Brando von der Heimatgilde sicher. Dafür sorgt auch Clown Pippo, der den Kinderball am Faschingssonntag wieder belebt. Wenn schon kein Gaudiwurm zusammen geht, soll zumindest am Nachmittag gefeiert werden, findet Pippo. Das Programm im Überblick:

Unsinniger Donnerstag

Die Närrinnen haben das Sagen am unsinnigen Donnerstag. Die Heimatgilde lädt am 28. Februar wieder zum Weiberfasching – diesmal in die Unterhaus Bar. Für die richtige Stimmung sorgt ein DJ, außerdem treten die „Brucker Gaudibuam“ auf. Karten gibt es im Vorverkauf für sechs Euro und an der Abendkasse für acht Euro. Die Party beginnt um 20 Uhr.

Auch die Faschingsfreunde laden am Donnerstag zur Ladies Night ins Bürgerhaus Mammendorf. Diese ist jedoch bereits ausverkauft.

Freitag

Am Abenteuerspielplatz an der Theodor-Heuss-Straße steigt von 14 bis 17.30 Uhr eine große Faschingsparty. Auf die Gäste warten Spiele und Spaß. Die besten Kostüme werden prämiert.

Samstag

Die Heimatgilde feiert ihre große Faschingsparty im Unterhaus. Die Gäste sollen auf zwei Tanzflächen in Partystimmung kommen. Neben „DJ el Cheffe“ wird es Livemusik von der Band „saustoi“ geben. Außerdem treten die „NoLimits“ auf. Karten im Vorverkauf sind für zehn Euro, an der Abendkasse für zwölf Euro erhältlich. Auch hier öffnen die Türen um 20 Uhr.

Auch in der Alten Druckerei, Hasenheide 11, findet am Samstag von 15 bis 18 Uhr eine Faschingsparty für Kinder statt. Neben Auftritten der Kindergarden der Faschingsfreunde und der Heimatgilde wird es einen kleinen Tanzkurs vom Brucker Tanzstudio geben. Karten gibt es in der Martha Pizzarei.

Die Faschingsfreunde feiern ab 14 Uhr ebenfalls einen Kinderball im Bürgerhaus Mammendorf. Für Stimmung sorgt Käpt’n Louie. Karten gibt es im Vorverkauf.

Faschingssonntag

Clown Pippo lädt am Faschingssonntag ab 14.30 Uhr (Einlass 14 Uhr) mit den Faschingsfreunden in die Marthabräuhalle ein. Den kleinen Cowboys, Zauberern und Prinzessinnen will er ein dreistündiges Programm voller Highlights bieten. Dabei helfen sollen ihm neben Musik und 2000 Luftballons Tanzeinlagen der Faschingsfreunde und des Prinzenpaares. „Der größte Lohn ist das Lächeln der Kinder“, sagt Klaus Trnka, der seit 20 Jahren in die Rolle des Clowns Pippo schlüpft. Gerade wenn Tiere und Figuren aus Luftballons entstehen, gebe es fröhliche Gesichter bei Jung und Alt. Karten gibt es bei Fahrrad Fischbeck in der Schöngeisinger Straße und bei Tabakwaren Bosch in der Hauptstraße.

Wer lieber in kleinerem Rahmen feiern möchte, kann von 14 bis 17 Uhr zum Kinder- und Familienfasching in die St. Bernhard Kirche, Rothschwaiger Straße 53, kommen. Auf Familien mit Kindern bis zum zehnten Lebensjahr warten Musik, Tanz und Spiele. Die Kinder-, Jugend- und Teenagergarde der Faschingsfreunde zeigt ihre Show. Der Eintritt ist frei.

Den Abschluss bildet am Faschingssonntag das Supergardetreffen ab 18 Uhr im Stadtsaal von Fürstenfeld. Die Heimatgilde erwartet um die 500 Gäste. Neben den eigenen fünf Garden werden sieben befreundete Garden mit von der Partie sein. „Es werden ungefähr 250 Leute auf der Bühne stehen, darunter Prinzenpaare und Akrobaten, die Höchstleistungen abrufen werden“, verspricht Gildemeister Daniel Brando. Restkarten für gibt es im Vorverkauf ab zehn Euro.

Rosenmontag

Das große Faschingsfinale steigt am Rosenmontag auf dem Geschwister-Scholl-Platz. Auf der Showbühne treten von 11 bis 16 Uhr verschiedene Tanzgruppen aus Fürstenfeldbruck und dem Umland auf. Dazu gibt es Kinderanimation. Die Münchner Schäffler sind gegen 15 Uhr zu Gast. Wer ohne Kostüm kommt, kann sich beim Kinderschminken noch verwandeln lassen. Der Eintritt ist frei.

Nach all dem närrischen Trubel, freut sich Brando auch auf eine ruhigere Zeit danach. Dennoch bekräftigt er: „Für die Stadt ist das kulturell sehr wichtig, und die Brucker sind dankbar, wenn sie an Fasching nicht nach München oder ins Umland fahren müssen.“

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