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„Die City kann so richtig idyllisch sein.“ Die Taxifahrer Florian Drechsler, Tobias Probst und Guido Sichinger können der Sperrung der Amperbrücke auch etwas positives abgewinnen.

Sanierungsarbeiten

Taxifahrer berichten: So lief der erste Tag der Brückensperrung in Fürstenfeldbruck

In der Brucker Innenstadt herrscht ungewohnte Ruhe. Wo sich sonst die Blechlawine durchschiebt, ist kein Auto zu sehen.

Fürstenfeldbruck –  Wie seit langem angekündigt, hat das Staatliche Bauamt in Freising am Montagmorgen die Amperbrücke gesperrt, um das alte Bauwerk sanieren zu können.

Brucks Taxifahrer könnten sich eigentlich über die gesperrte Amperbrücke freuen, nachdem die Kunden für den Umweg – beispielsweise von der Hasenheide zum Bahnhof – rund 35 Prozent mehr berappen müssen. „Doch lieber würde ich jetzt Urlaub nehmen“, sagt Tobias Probst. Denn schon am ersten Sperr-Tag hat er festgestellt: „Die Nerven bei den Autofahrern liegen blank.“ Staus auf Einfall- und Nebenstraßen sowie Warteschlangen hinter haltenden Bussen gibt es nun nicht bloß wie gewohnt im Berufsverkehr. „Gehupt und der Vogel gezeigt wird nun den ganzen Tag.“

Kollege Florian Drechsler hat noch ein weiteres Manko ausgemacht: „Die Behörden hätten wenigstens die Ampelschaltungen anpassen können.“ Der ehemalige Handball-Bundesliga-Schiedsrichter hat ebenso wie sein aus der Emmeringer Fußballszene bekannter Kollege Guido Sichinger am Taxistand an der nun größtenteils zwangs-verkehrsberuhigten Hauptstraße aber auch positive Aspekte ausgemacht: „Die City kann so richtig idyllisch sein.“

Die Stadt unterdessen betont, dass die Ampelschaltung für die Sperrung durchaus angepasst wurde. Die Lichtzeichen an der Ecke Münchner-/Oskar-von-Miller-Straße seien umprogrammiert worden. Sie reagierten jetzt abhängig vom Verkehr.  lo/tog

Auch interessant: Das ändert sich für Bus-Fahrgäste. Hintergründe zur Brücke und zur B2 in Bruck gibt es in diesem Beitrag.

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