Nachfolge des OB

BBV: Personalkarussell dreht sich weiter

Fürstenfeldbruck – Eine Entscheidung, wen die BBV ins Rennen um das Bürgermeisteramt schickt, ist auch beim Treffen der Fraktion am Samstag nicht gefallen. Das teilte BBV-Vorsitzender Klaus Quinten auf Tagblatt-Nachfrage mit. „Alles ist möglich“, so Quinten.

Man werde weiterhin Gespräche führen und dann eine Vorauswahl treffen. „Wir hoffen, dass das noch heuer passiert“, so Quinten. Dann könnte man mögliche Kandidaten im Januar der Partei präsentieren und Meinungen einholen. Wann ein Kandidat dann offiziell nominiert wird, hängt vom Termin der Bürgermeisterwahl ab. Im Gespräch für die Neuwahlen seien derzeit April oder Mai, so Quinten.

Die BBV könne sich laut dem Vorsitzenden nicht nur vorstellen, einen gemeinsamen Kandidaten mit einer anderen Partei aufzustellen, sondern auch einen Parteifreien. „So wie Markus Kennerknecht in Grafrath“, nennt Quinten ein Beispiel.

Der Kandidat müsse auch nicht zwingend bereits ein Mandat inne gehabt haben, führt Quinten weiter aus. So gebe es auch mögliche Bewerber, die Selbstständige oder Verwaltungsfachleute seien. „Entschieden ist noch gar nichts“, so Quinten.

Man müsse auch erst einmal sehen, wie OB Klaus Pleil aus seinem Amt scheide. Es gebe zwei Möglichkeiten. Entweder beschließt der Stadtrat auf Grundlage des Gutachtens die Dienstunfähigkeit des OB und entlässt ihn oder Pleil tritt von sich aus zurück. Je nachdem was passiert, ergäben sich unterschiedliche Fristen für Nominierung und Wahl.  (ed)

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