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Alarm am Außendrehort: Die Brucker Feuerwehr war aber schon zur Stelle, als gestern die Pyrotechnik versagte.

TV-Produktion in der Brucker Hasenheide

Bei Filmdreh für Aktenzeichen XY: Feuer-Ernstfall in THW-Zentrale

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Fürstenfeldbruck - Dreharbeiten zur ZDF-Serie „Aktenzeichen XY“ sind am Dienstagabend außer Kontrolle geraten. Nach einer Pyrotechnik-Panne musste die Feuerwehr eingreifen. Drehort war die Zentrale des Technischen Hilfswerks (THW) im Brucker Stadtteil Hasenheide.

Fast im Monats-Turnus werden in Fürstenfeldbruck Beiträge für die TV-Reihe „Aktenzeichen XY“ gedreht. Und fast täglich werden die Brucker mittlerweile von Feueralarmen aufgeschreckt. Am Montag war es der Wohnhausbrand im West-Stadtteil, der von einem implodierten Fernseher ausgelöst wurde. Am Dienstagabend gerieten Dreharbeiten für die TV-Serie außer Kontrolle. Und das ausgerechnet auf dem Betriebsgelände des Technischen Hilfswerks (THW) in der Hasenheide. Bei einer Sequenz, die eine Brandstiftung nachstellen sollte, kam es zu einem technischen Defekt. Passiert ist aber nicht viel. Auch weil die Brucker Feuerwehr ohnehin schon längst vor Ort war.

Die Rettungskräfte hatten nämlich den Auftrag, die Feuerwache zu übernehmen, als die TV-Macher ihre spektakulären Szenen drehten. Und dabei kam es zu der folgenschweren Panne. Der sichtbare Schaden ist auf ein paar Rußspuren an den Garagen begrenzt. Vielleicht etwas größer ist der Image-Schaden für die Pyrotechniker der Produktionsfirma, die für das ZDF die Dreharbeiten inszeniert. Ein technischer Defekt, wie THW-Chef Philipp Donath die Situation beschrieb, habe den kurzzeitigen Brand ausgelöst, der allerdings rasch wieder unter Kontrolle gebracht wurde. Bis auf ein paar demolierte Gebrauchsgegenstände sei kein nennenswerter Schaden entstanden.

Das ZDF dreht für die „Aktenzeichen XY“-Serie mehrmals jährlich im Landkreis. Hauptgründe für den Premium-Standort sind nach Angaben der Produktionsfirma die „unbürokratischen Auflagen“ in der Region. Für die TV-Produktion werden vornehmlich Straßen kurzzeitig gesperrt sowie Häuser und Geschäfte gemietet. Beim THW gab’s das bisher gratis. Das Geschäftsmodell basiere „auf Gegenseitigkeit“, erklärte Donath gegenüber dem Fürstenfeldbrucker Tagblatt.

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