Fürstenfeldbruck

Berufsschule verabschiedet 336 Absolventen

In der Aula des Graf-Rasso-Gymnasiums wurde der Jahrgang Sommer 2018 der Berufsschule Fürstenfeldbruck verabschiedet. Aus den verschiedensten Ausbildungszweigen starten die Absolventen nun in die Berufswelt.

Fürstenfeldbruck – Viele der Absolventen waren mit ihrer Familie gekommen. Die Reihen des Publikums waren dicht gefüllt. „Heiße Rhythmen, Sonne pur“, mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin, Andrea Reuß, die zahlreichen Gäste auf der Schulabschlussfeier. Dabei spielte sie auf die hochsommerlichen Temperaturen und die musikalischen Einlagen der Lehrerband an. In ihrer folgenden Rede betonte die Direktorin, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger werde, qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden.

Fähigkeiten inden Beruf einbringen

Nun gebe es weitere 336 Absolventen, die die Berufsschule mit Erfolg verlassen, und die diesem Trend entgegen steuern könnten. „Sie alle können nun Berufen nachgehen, in denen sie ihre Fähigkeiten und Talente einbringen werden“, so Andrea Reuß.

Um überhaupt so weit zukommen hätten die Schüler eine Mischung aus Talent, Fleiß, Leidenschaft – und an der einen oder anderen Stelle ein Quäntchen Glück – gebraucht. Für die Zukunft legte Reuß ihren Schützlingen nahe, weiterhin neugierig zu bleiben. Darauf folgte ein Zitat von Albert Einstein: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

Hinter jedem hohen Berg weitere Berge

Mit Worten von Nelson Mandela beendete Reuß ihre Ansprache: „Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt.“

Im SchulbeckenBahnen ziehen

Sportlich ging es auch in der Rede des Kreishandwerksmeister Harald Volkwein zu. „Vor zwölf Jahren habt ihr den Sprung ins bayerische Schulbecken gewagt. Einige haben souverän ihre Bahnen gezogen. Manche hingegen haben sich einfach treiben lassen“, so Volkwein. Diesem humorvollen Einstieg ließ er aber auch ein paar mahnende Worte folgen. Die jungen Menschen sollen sich an öffentlichen Diskussionen beteiligen und bewusste Bürger der Gesellschaft sein.

Zum Abschluss hatte der Kreishandwerksmeister noch ein paar lobende Worte für Andrea Reuß und ihr Lehrerteam im Gepäck. „Es gibt zwei Dinge, die wertvoll aber nicht käuflich sind: Lob und Dank.“ Beides gebühre der Rektorin und allen Unterstützern.

Schulzeit veränderthoffentlich positiv

Dem Thema Zeit widmete sich die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler in ihrer Rede. „Denn es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.“ Diesem Zitat des französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry schob Drechsler noch einen weiteren Satz hinterher: „Die Schulzeit hat sie verändert, hoffentlich im positiven Sinne.“

Staatspreisträgergeehrt

Nach Reden und musikalischen Einlagen folgte die Verleihung der Staatspreise an 56 Absolventen. Sie wurden mit einer Urkunde für besondere schulische Leistungen ausgezeichnet. 24 von ihnen erhielten außerdem Geldpreise. (chr)

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