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Sogar die Parkplätze wurden knapp

Bilanz der Gartentage: 42000 Besucher in vier Tagen

Ein Rekord war es nicht, aber das schöne Wetter hat so viele Besucher auf die Fürstenfelder Gartentage gelockt wie seit drei Jahren nicht mehr. Sogar die Parkplätze wurden knapp – obwohl die Veranstalter eine zusätzliche Wiese organisiert hatten.

Fürstenfeldbruck – Über 15 000 Besucher flanierten allein am Montag über das Gelände der Gartentage. Kein Wunder, dass die Parkplatzsuche schwierig wurde. „Um 11 Uhr waren alle 2000 Parkplätze belegt“, berichtet Veranstalter Martin Lohde. Damit meint er die Ochsenwiese und die Wiese neben dem Veranstaltungsforum sowie das Rugby-Feld, das er als zusätzliche Stellfläche angemietet hatte. Rund ums Spielfeld standen nochmal etwa 200 Fahrzeuge.

Die Ordner lotsten die Menschen zu den etwas weiter entfernten Stellplätzen am Bahnhof, Landrats- und Finanzamt. Wer nicht zu Fuß gehen wollte, konnte Rikschas nehmen, die zwischen Bahnhof und Veranstaltungsforum pendelten. „Es gab immer freie Plätze“, betont Lohde. Jedoch nicht in direkter Nähe. Manche Fahrer stellten sich einfach ins Halteverbot oder auf Grünflächen. Auf sie wartet ein Bußgeld, denn sechs städtischen Parküberwacher waren an den vier Tagen im Einsatz. Die Situation sei entspannt für die Größe der Veranstaltung gewesen, auch dank der vielen Ordner, sagte eine Stadt-Sprecherin.

Im Vergleich zu anderen Veranstaltungsorten biete man viele Parkplätze, findet Lohde. Und er wolle sie weiterhin kostenfrei bereit stellen. Gegen den Stau, der sich vom Hoflacher Berg bis zur Ampel am Tulpenfeld zieht, könne man dagegen wenig tun – außer die Grünphase an der Abbiegespur verlängern. Auch Michael Fischer, Vize-Leiter der Polizeiinspektion, will mit der Stadt nochmal über die problematische Verkehrssituation während der Gartentage sprechen.

Die Parkprobleme belegen auch, dass die Gartentage nach wie vor ein Publikumsmagnet sind. Über 42 000 Besucher bedeuten das beste Ergebnis der vergangenen drei Jahre. Vor allem am Sonntag und Montag war viel los. „Wir sind freudig erschöpft“, sagt Lohde. Denn sein 50-köpfiges Team – viel Familie und Freunde – muss in der Zeit einiges stemmen. Einziger Wermutstropfen: Die italienische Nacht am Samstag fiel wieder ins Wasser. Bereits mittags cancelte Lohde sie. „Es ist schon ein komisches Gefühl, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wegen Regen absagen zu müssen.“ Doch der Dauerregen bestätigte seine Entscheidung. Im nächsten Jahr will er mit einem Ersatztermin am Sonntag planen – wenn es mit den Musikern klappt.

Ansonsten fällt Lohdes Fazit positiv aus: Die Vorträge und neuen Aussteller seien gut angekommen. Rund 1000 Besucher nutzten die Rikschas, die es wieder geben wird. Auch die Müllberge sind deutlich weniger geworden – dank Brucker Becher und anderen Mehrwegbechern. Hier wolle man noch besser werden. „Die Besucher akzeptieren, Pfand zu zahlen.“ (Ingrid Zeilinger)

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