Fürstenfeldbruck

Bilanz der Gartentage: Viele Besucher und schöne Barocknacht

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Einen neuen Besucherrekord gab es nicht, doch die Veranstalter der Fürstenfeldbrucker Gartentage sind mit den vier Messetagen sehr zufrieden. 

Fürstenfeldbruck – Das Unwetter am Montagabend richtete zwar auf dem Klosterareal keine Schäden an – doch es hielt offenbar einige Besucher davon ab, am Nachmittag noch nach Fürstenfeld zu fahren.

43 000 Menschen kommen zu den Fürstenfelder Gartentagen

Rund 43 000 Menschen lockte das Motto „Flower Power“ zu den Gartentagen, 1000 mehr als 2018. Organisator Martin Lohde spricht von einem sehr guten Ergebnis. Denn im Rekordjahr, als 48 000 Besucher aufs Gelände strömten, sei es manchmal sehr eng gewesen. Der besucherstärkste Tag war der Sonntag mit 13 000 Gästen. Der normal frequentiertere Montag brachte es nur auf 10 000 – was vor allem am schwächeren Nachmittag lag. „Die Leute haben wohl schon mit dem Unwetter gerechnet“, vermutet Lohde.

Sturm richtet bei den Fürstenfelder Gartentagen keinen Schaden an

Das kam auch mit Sturm und Regen, doch es richtete auf dem Klosterareal keinen Schaden an. „Gärtnereibesitzer haben erzählt, dass bei ihnen daheim alles hin ist“, berichtet Lohde. „Und Besucher vom Ammersee meinten, sie müssen jetzt wieder einkaufen, daheim sei alles kaputt.“

Das Motto „Flower Power“ sei gut angekommen. Einige Schaugärten nahmen es auf, auch Vorträge über Bienen, Insekten und Artenvielfalt in den Gärten seien gut besucht gewesen. Nachdem die Italienische Nacht in den vergangenen Jahren oft dem Wetter zum Opfer gefallen war, freuten sich die Gäste am Samstag über Musik, Sonnenuntergang und das Barockfeuerwerk. „Es war die beste Barocknacht in den vergangenen fünf Jahren“, bilanziert Lohde. Es sei eine friedliche, positive Atmosphäre gewesen. „Viele Menschen haben auf der Waaghäuslwiese getanzt.“

Beschwerden über den Verkehr bei den Fürstenfelder Gartentagen

Beschwerden gab es in den sozialen Netzwerken wieder über Verkehrschaos rund um die Fürstenfelder Straße. Dem widerspricht Lohde. „Wir hatten so wenig Verkehrsprobleme wie noch nie.“ Ein extra Parkplatz auf dem Rugbyfeld diente bei hohem Besucheraufkommen als Ventil.

Zum Thema Plastikmüll bei den Fürstenfelder Gartentagen

Gedanken macht er sich für die nächste Auflage weiter um das Thema Plastikmüll. So gab es Eis nicht mehr im Pappbecher, sondern in einem Becher aus ökologisch abbaubarem Maisstärke-Kunststoff. Und viele Aussteller hätten Papiertüten angeboten – Lohdes Wunsch. Er will weiterhin die Plastiktüten von den Gartentagen verbannen, scheut aber ein Verbot. „Viele Gärtner haben sonst Schwierigkeiten mit den nassen Sachen.“ 

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