Die Hauptwache des Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck.
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Die Hauptwache des Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck. (Archivfoto)

Zwei von sechs Flächen betroffen

Bodensanierung am Fliegerhorst verzögert sich um bis zu drei Jahre

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
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Die Sanierung der mit PFC belasteten Flächen auf dem Fliegerhorst kann sich noch um bis zu drei Jahre verzögern. Das geht aus einem Bericht des Umweltreferats hervor, der nun dem Ausschuss für Energie, Umwelt und Planung (EUPA) vorgelegt wurde. Der Verdacht, dass die Böden belastet sind, hat sich lediglich auf zwei von sechs Flächen nicht bestätigt.

Landkreis - PFC sind sogenannte Per- und Polyfluorierte Chemikalien, die Bestandteile von Löschschaum sind. In bestimmten Mengen gelten sie als potenziell krebserregend. Untersucht wurden sechs Flächen im nördlichen Bereich des Areals. Auf drei kleineren Flächen hat sich dabei die Belastung oberhalb der erlaubten Grenzwerte bestätigt. Auf einer vierten sind Teilflächen betroffen.

Eine grobe Untersuchung der Böden im südlichen Teil soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Danach folgen Detailuntersuchungen, die für Nord- und Südteil parallel laufen. Diese werden laut Umweltreferat zwischen neun Monate und drei Jahre in Anspruch nehmen. Erst danach steht die Planung der Sanierung an. Wie diese aussehen könnte, sei derzeit noch nicht abzusehen.  ad

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