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Mit dem Rollstuhl ist diese Tür kaum zu öffnen, findet Elisabeth Findeisen.

Im AEZ

Brandschutztüren sind nicht jedermanns Sache

Fürstenfeldbruck – Vom Rollstuhl aus eine Eisentür öffnen – „das ist Schwerstarbeit“, sagt Elisabeth Findeisen. Besonders in der Tiefgarage des AEZ ist ihr das aufgefallen. Sie möchte, dass dort etwas getan wird.

In der Tiefgarage des AEZ in der Buchenau hat sie schon des öfteren beobachtet, wie Behinderte sich abmühen, durch die Brandschutztüren zum Aufzug zu gelangen, der zum Scala-Kino hinaufführt. „Da muss doch wer was machen“, findet die 66-Jährige. „Aber es fühlt sich keiner zuständig.“

Elisabeth Findeisen ist selber nicht behindert. Aber sie geht mit wachen Augen durch die Stadt und engagiert sich für die Belange von Senioren und Menschen mit Handicap. „Ich bin die Basis“, sagt die Rentnerin. Dass es in der Tiefgarage des AEZ Behindertenparkplätze gibt, von denen aus man nur schwer ins Gebäude kommt, leuchtet ihr nicht ein. „Ich habe dort schon etliche Rollstuhlfahrer gesehen, die Probleme hatten.“

Beim AEZ verweist man jedoch darauf, dass im vorderen Bereich der Tiefgarage eine automatische Tür und ein Rollband den barrierefreien Zugang gewährleisten. Auch führe ein Seiteneingang, dessen Tür zu den Geschäftszeiten immer offenstehe beziehungsweise sich automatisch öffne, zu Aufzügen nach oben. Und schließlich kämen Menschen mit Behinderung auch von den Außenparkplätzen über Rampen bequem ins Gebäude.

Die Türen am hinteren Ende der Parkdecks seien allerdings Feuerschutztüren. „Die müssen sein und gehen deshalb auch nicht automatisch auf“, so eine Sprecherin des AEZ. „Daran wird sich technisch aus Brandschutzgründen auch nichts ändern.“

Wer abends ins Kino wolle, sei aber ohnehin besser beraten, die Parkplätze im Außenbereich zu nutzen. Denn in die Tiefgarage könne man ab 20 Uhr nicht mehr einfahren.

von Ulrike Osman

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