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Brief an den Chef: Kreis-CSU wünscht sich mehr Einbindung der Basis

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Thomas Karmasin leitet den Kreisverband.
Thomas Karmasin leitet den Kreisverband.

Die Kreis-CSU hat sich mit einem Schreiben an Parteichef Horst Seehofer gewandt. Die örtliche CSU fordert darin, die Mitglieder mehr einzubinden.

Fürstenfeldbruck – Während in München die Koalitionsgespräche laufen, hat sich der geschäftsführende Vorstand des CSU-Kreisverbandes Fürstenfeldbruck mit den Ergebnissen der Landtags- und Bezirkstagswahl befasst. „Wir sind der Auffassung, dass wir neben anderen inhaltlichen Schwerpunkten, die wir als wertkonservative Partei zukünftig aufgreifen müssen, um die Menschen in Bayern an uns zu binden und ihr Vertrauen zurückzugewinnen, vor allem unsere Mitglieder enger in unsere Arbeit einbinden sollten“, heißt es nun in dem aus der Sitzung resultierenden Brief an Seehofer. Die zeit- und generationenbewusste Ausrichtung der Partei werde sicher einen breiten Diskussionsprozess erfordern. Der Brucker Kreisverband lege dabei großen Wert auf die Information und Teilhabe der 1700 CSU-Mitglieder im Kreis. „Daher wünschen wir uns, dass auch die in den nächsten Wochen gefundenen Kompromisse und Vereinbarungen einer derzeit angestrebten Koalitionsvereinbarung auf der Landesebene mit den Freien Wählern offen und rasch an unsere Mitglieder kommuniziert werden.“

Eine solche Information stelle den viel zitierten „Mehrwert“ der CSU-Mitgliedschaft dar und unterstreiche die Ernsthaftigkeit des Anliegens, die Basis mitzunehmen und in die politischen Abläufe enger einzubinden, heißt es weiter.  st

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