Brigadegeneral Michael Traut (r.) und Group Captain Roland Smith nahmen die Kranzniederlegung am Luftwaffenehrenmal vor. TB-Foto

Am Ehrenmal

Briten und Deutsche gedenken der Gefallenen der Luftstreitkräfte

Mit einer Kranzniederlegung am Luftwaffenehrenmal in Fürstenfeldbruck haben am 9. Mai der Luftwaffenattaché bei der Britischen Botschaft in Berlin, Group Captain Roland Smith, und der Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Michael Traut, der gefallenen Soldaten beider Luftstreitkräfte gedacht.

Fürstenfeldbruck –  Zeitgleich zum Zeremoniell in Bruck legte der Luftwaffenattaché an der Deutschen Botschaft in London, Oberst i.G. Hermann Hanke, zusammen mit Air Commodore Richard Maddison OBE MA RAF einen Kranz am Royal Air Force Memorial in London nieder.

Der Ursprung des gemeinsamen Zeremoniells geht bis ins Jahr 1972 zurück, als dem damaligen Luftwaffenattaché an der Deutschen Botschaft in Großbritannien, Brigadegeneral Rhoderich Cescotti, auffiel, dass außer den britischen Gebinden auch ein Kranz der polnischen Luftstreitkräfte am Tag des Endes der „Battle of Britain“ (Luftschlacht um England) am 10. Mai niedergelegt wurde. In Zusammenarbeit mit dem damaligen Chief of Staff der Royal Air Force, Sir Dennis Spotswood, wurde dann der der Vorschlag umgesetzt, gemeinsam der Toten in Fürstenfeldbruck und London zu gedenken. Die Zeremonie findet jährlich statt.

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