Pruggmayrstraße
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Die Pruggmayrstraße einst und heute.

Nostalgie

Bruck früher und heute: Die Straße am Sparkassen-Gebäude

  • Ingrid Zeilinger
    VonIngrid Zeilinger
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Das Sparkassengebäude ist ein Blickfang am Marktplatz. Und seine Optik scheidet immer noch die Geister.

Fürstenfeldbruck - Wie die Pruggmayrstraße vor dem Bau um 1930 oder 1940 aussah, hat der Brucker Maler Arnold Baur, geboren 1869 in Basel, gestorben Juli 1947 in Prien, festgehalten. Baur lebte von 1913 bis 1944 mit seiner Frau Paula Baur von Ising in der Kreisstadt, berichtet Tagblatt-Leser Lothar Ruess. Die Villa steht heute noch an der Pucherstraße 53. Das jetzige Erscheinungsbild stehe in krassem Gegensatz zu damals, findet Ruess. „Leider ist dieses Idyll durch den Abriss dieser schönen Stadthäuser und Neubau der Sparkasse – im Volksmund auch größter Kachelofen Deutschlands genannt – völlig zerstört worden.“ Schade, dass die „gute alte Zeit“ nicht mehr zurückkehre. „Den heutigen und künftigen Stadtplanern kann man nur mehr Fingerspitzengefühl bei der Wahrung von erhaltenswertem Baubestand wünschen.“ Benannt ist die Straße nach dem Bürgergeschlecht der Pruggmayrs, berichtet Ruess. Der Kaufmann J.A. Pruggmayr richtete eine Stipendienstiftung ein, Pfarrer Carl Pruggmayr vermachte sein Vermögen den Schulen und Kirchen.

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